Der Vertragspoker um Mauro Icardi hat möglicherweise ein Ende gefunden. Dem argentinischen TV-Sender ‚TyC Sport‘ zufolge hat Ehefrau und Beraterin Wanda Nara Inter Mailand mitgeteilt, dass der Mittelstürmer seinen 2021 auslaufenden Vertrag bei Inter Mailand nicht verlängern wird.

Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die Mailänder schon im kommenden Sommer bereit sein werden, den 26-Jährigen für die festgeschriebene Ablösesumme von 110 Millionen Euro ziehen zu lassen.

Vor allem Real Madrid wurde zuletzt immer wieder mit Icardi in Verbindung gebracht. Doch es war lange ungewiss, ob der gefragte Mann seinen Vertrag beim italienischen Traditionsklub verlängern wird oder nicht. Nun scheint eine Verlängerung vom Tisch.

Icardi der Schlüsselspieler

Ein Abgang wäre für Inter nur schwer zu verkraften. Denn Icardi ist der Erfolgsgarant im Sturm der Nerazzurri. Mit aktuell neun Treffern in der Serie A und vier in der Champions League stellt der achtmalige argentinische Nationalspieler seinen Torriecher in dieser Saison mal wieder unter Beweis.

Doch Resthoffnung dürfte den Italienern trotz dieser Meldung bleiben. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ widerspricht nämlich eben genannte Aussagen von ‚TyC Sport‘. Demnach würde sich die Beraterin in den nächsten Wochen doch noch einmal mit den Verantwortlichen zusammensetzen, um über ein neues Arbeitspapier zu verhandeln. Die Forderung der Icardi-Seite habe es jedoch in sich: Acht Millionen Euro netto im Jahr. Ob Inter da mitgeht, ist offen.

FT-Meinung: Fakt ist, ein Spieler dieser Klasse möchte Titel gewinnen. Und das hat Icardi bei Inter bis dato nicht erreichen können, sodass ein Wechsel zu einem europäischen Top-Klub durchaus seine Reize hätte. Die Chance auf Edelmetall bei Klubs wie Real Madrid oder Chelsea könnte seiner Leidenschaft für die Nerazzurri am Ende des Tages doch überlegen sein.