Mann der Stunde: Wie lange spielt Weghorst noch in Wolfsburg?

Es läuft aus Sicht des VfL Wolfsburg. Nach dem gestrigen 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt stehen die Wölfe auf Platz vier und sind auf Champions League-Kurs. Aktuell überragt ein Mann, der im Sommer kurz vor einem Wechsel stand: Wout Weghorst.

Wout Weghorst im Trikot des VfL Wolfsburg
Wout Weghorst im Trikot des VfL Wolfsburg ©Maxppp

Der VfL Wolfsburg ist nach elf Spieltagen die einzig noch ungeschlagene Mannschaft in der Bundesliga. Durch den gestrigen 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt rücken die Wölfe nun auf Rang vier vor, der zur Champions League-Teilnahme berechtigt.

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Überragender Mann war wieder einmal Wout Weghorst. Der niederländische Torjäger erzielte beide Treffer in der Schlussviertelstunde und brachte den Werksklub nach 0:1-Rückstand noch auf die Siegerstraße. Doch können sie in Wolfsburg über die Hinrunde hinaus auf ihren Goalgetter zählen? In der vergangenen Transferperiode liebäugelte der 28-Jährige mit einem Wechsel in die Premier League – Tottenham Hotspur zeigte großes Interesse.

Tür für Wintertransfer nicht zu

Im Oktober tat Weghorst öffentlich kund, dass er seinen aktuellen Arbeitgeber nur als Zwischenstation sieht: „Wenn ich eines Tages das Gefühl habe, dass ich meine Ziele beim VfL nicht erreichen kann, dann werde ich das sagen.“ Daraufhin ließ Sportchef Jörg Schmadtke verlauten, dass die Möglichkeit eines Transfers im Winter noch immer bestehe.

Klar ist: Weghorst wird für andere Vereine immer interessanter – aber auch immer teurer. Fraglich ist zudem, ob die ambitionierten Niedersachsen ihren Top-Torjäger inmitten der Saison ziehen lassen und damit die hochgesteckten Saisonziele gefährden. Der 1,97-Meter-Mann ist aktuell in bestechender Form: In elf Spielen erzielte der vierfache Nationalspieler bereits neun Treffer. Doch was zählt das noch, wenn ein unmoralisches Angebot in der Autostadt eintrudelt?

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