Barça-Wahlen verschoben | Jammerlappen-Liverpool

Die Präsidentschaftswahlen des FC Barcelona wurden wegen Corona neu terminiert. Jürgen Klopp und Bruno Fernandes liefern sich derweil einen Schlagabtausch und in Italien herrscht Unklarheit über die Modalitäten des Milik-Transfers. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Die Presseschau vom 16. Januar
Die Presseschau vom 16. Januar ©Maxppp

Barça: Neuer Termin für Präsidentschaftswahlen

Das alles beherrschende Thema in der katalanischen Presse ist heute die Verschiebung der Präsidentschaftswahlen des FC Barcelona. Sollten diese ursprünglich am 24. Januar von statten gehen, musste pandemiebedingt ein späterer Zeitpunkt gefunden werden. Dieser liegt jetzt vor. „Der Vorstand und die Kandidaten haben sich nach der Verschiebung auf einen neuen Termin geeinigt", verkündet heute die ‚Mundo Deportivo‘ auf der Titelseite. Am 7. März soll das neue Barça-Oberhaupt nun feststehen. Auswirkungen hat das fehlende Präsidentschaftsamt auch auf das aktuelle Transferfenster. So wird sich Manchester Citys Eric García beispielsweise wohl erst im Sommer den Blaugrana anschließen.

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Fernandes' Warnung an Liverpools Jammerlappen

In England treffen sich die zwei Erzrivalen Manchester United und der FC Liverpool am Sonntag zum Spitzenduell. Ganz England fiebert auf das Aufeinandertreffen hin. Der Schlagabtausch im Vorfeld sorgt für zusätzliche Stimmung. So beschwerte sich Jürgen Klopp auf der Pressekonferenz vor dem Spiel darüber, dass United seiner Meinung nach mehr Elfmeter zugesprochen bekomme, als die restlichen Teams der Liga. Einer, der das nicht auf sich sitzen lassen will, ist Uniteds Bruno Fernandes, dessen Antwort an den Reds-Coach nicht lange auf sich warten ließ. Gegenüber dem ‚Daily Mirror‘ sagt der 26-Jährige, dass es ihm „egal ist, was Klopp denkt und es keinen Sinn hat, sich zu beschweren.“ Damit ist er der gleichen Meinung wie der ‚Daily Star‘, der schreibt, dass „die Reds Jammerlappen sind“. Soweit geht die ‚Times‘ nicht, die Worte des Spielmachers werden von der Zeitung schlicht als „Warnung an Liverpool“ interpretiert.

Preisrätsel bei Milik

Arkadiusz Milik steht kurz vor einem Transfer zu Olympique Marseille – da sind sich die italienischen Medien einig. Für welchen Preis der Transfer von statten geht, darüber herrscht jedoch Uneinigkeit am Stiefel. Wie ‚Il Mattino‘ erfahren haben will, verlangt die SSC Neapel 13 Millionen Euro für den Stürmer, Marseille möchte jedoch höchstens zehn auf den Tisch legen. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ spricht von einem Angebot der Franzosen in Höhe von sieben Millionen Euro zuzüglich zwei Millionen Euro Boni. Laut der Sporttageszeitung möchte Neapel darüber hinaus eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 20 bis 25 Prozent für den 26-Jährigen erhalten. Von so einem Passus berichtet auch die ‚Tuttosport‘, laut der die Weiterverkaufsbeteiligung jedoch bei 25 bis 30 Prozent liegen soll. Außerdem würde Napoli der Sportzeitschrift zufolge weiterhin auf 15 Millionen Euro beharren. ‚Sky Italia‘ berichtet wiederum von völlig anderen Zahlen: Neapel soll neun Millionen fordern, Marseille nur sieben bieten. Wer letztendlich recht hat, klärt sich wohl erst, wenn der Transfer des Polen offiziell verkündet wird.

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