Leipzig drängt auf Eberl-Verpflichtung

RB Leipzig bemüht sich schon länger um die Dienste von Max Eberl. Eine Entscheidung soll nun zeitnah fallen. So oder so.

Max Eberl übernimmt im Leipzig
Max Eberl übernimmt im Leipzig ©Maxppp

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass Max Eberl der absolute Wunschkandidat für den vakanten Sportdirektor-Posten bei RB Leipzig ist. Als Schwierigkeit erweist sich im Moment noch der zurzeit ruhende Vertrag bei Borussia Mönchengladbach. Eberl ist noch bis 2026 an die Fohlen gebunden und die Borussia machte unlängst deutlich, eine angemessene Ablöse kassieren zu wollen.

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Geschäftsführer Oliver Mintzlaff will nun Nagel mit Köpfen machen und bestätigt gegenüber ‚Bild‘: „Jetzt sind wir an einem Punkt, dass wir wollen, dass Max möchte, und ich in den nächsten Tagen die Gespräche mit Herrn Schippers aus Gladbach führe, dann gucken wir, ob wir zusammenkommen.“

Klar ist: Ein neuer Sportdirektor soll zeitnah unterschreiben. Laut Mintzlaff muss man „sicherlich nach einer anderen Alternative Ausschau halten“, falls die Verhandlungen scheitern sollten. Doch Eberl bleibt die A-Lösung. Als mögliche Ablöse waren zuletzt fünf Millionen Euro im Gespräch.

Erster Kontakt bereits im Mai

Die Sachsen bemühen sich schon länger um die Dienste des 48-Jährigen. Mintzlaff bestätigt, dass es die erste Kontaktaufnahme nach dem DFB-Pokal-Sieg im Mai gegeben habe. Zu diesem Zeitpunkt habe Eberl ein Engagement aber abgelehnt.

Trotzdem blieb der RB-Geschäftsführer hartnäckig: „Dennoch habe ich bei Max Eberl nicht locker gelassen, wohlwissend, dass die Tür nicht einmal einen Spalt offen war. Ich bin ein Stück weit hartnäckig geblieben und der Spalt ging irgendwann immer mehr auf, so dass ich mehr Gas gegeben habe.“

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