Mané-Trauer in England | Dybala verliert die Geduld

Die englischen Sportzeitungen weinen Sadio Mané nach dessen Wechsel zum FC Bayern hinterher. Paulo Dybala füllt derweil die italienischen Schlagzeilen und in Spanien versetzt Ousmane Dembélé die Presse mal wieder in Aufruhr. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportberichterstattung.

Die Presseschau vom 23. Juni
Die Presseschau vom 23. Juni ©Maxppp

England verabschiedet Mané

Der Transfer von Sadio Mané zum FC Bayern versetzt die englische Presselandschaft in Trauer. Der ‚Daily Star‘ ist „so traurig, auf Wiedersehen zu sagen“. ‚The Mirror‘ schreibt von einem „Tränenfest in München“, auf dem Mané unter anderem von seinem emotionalen Abschied aus Liverpool berichtete. Auch die ‚Sun‘ schreibt von „traurigen Zeiten“. Der ‚Guardian‘ greift zum Abschied Jürgen Klopps warme Worte auf, der den 30-Jährigen als „einen der besten Spieler Liverpools“ bezeichnete.

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Dybala wird ungeduldig

Das Transfer-Theater um Paulo Dybala und Inter Mailand zieht sich in die Länge. Der Argentinier beginnt scheinbar, die Geduld zu verlieren. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ schreibt auf ihrer Titelseite: „Inter, beeil dich“. Der ablösefreie Angreifer soll genervt sein, dass sich die eigentlich schon längst abgeschlossenen Verhandlungen noch so lange hinziehen. Der ‚Corriere dello Sport‘ berichtet, dass Giuseppe Marotta, Sportdirektor der Nerrazzuri, daran arbeitet, den Fall abzuschließen. Allerdings warnt die ‚Tuttosport‘: „Achten Sie auf Real.“ Denn die Königlichen könnten Inter noch dazwischenfunken, sollte der Deal weiter stocken. Es bleibt spannend.

Die Akte Dembélé

Die Abschiedssaga von Ousmane Dembélé vom FC Barcelona erhält zum Ende hin noch ein weiteres Kapitel. „Xavi öffnet die Tür für Dembélé“, titelt die ‚Sport‘ und schreibt vom „letzten Versuch“ der Katalanen, das auslaufende Arbeitspapier des Franzosen doch noch zu verlängern. Finanziell ist Barça nicht auf Rosen gebettet, das sportliche Projekt unter Coach Xavi ist daher die letzte Patrone, die dem Klub übrig bleibt. Die ‚Mundo Deportivo‘ stellt allerdings nüchtern fest: „Dembélé will seine Gehaltsforderung nicht senken und Barça will das Angebot, das sie ihm gemacht haben, nicht erhöhen.“ Ein wohl fast unmögliches Unterfangen.

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