Bayer-Gerüchte um Godfrey | Geht Volland für Badiashile?

Bayer Leverkusen hat Bedarf in der Abwehrzentrale. Mit Ben Godfrey wird in England nun ein neuer Kandidat gehandelt. Für einen anderen, Benoît Badiashile, würde sich die Werkself angeblich sogar von Kevin Volland trennen.

Ben Godfrey (l.) im Zweikampf mit Uniteds Odion Ighalo
Ben Godfrey (l.) im Zweikampf mit Uniteds Odion Ighalo ©Maxppp

Wie sieht die Innenverteidigung von Bayer Leverkusen in der kommenden Saison aus? Die Situation im Abwehrzentrum ist derzeit noch nicht absehbar: Panagiotis Retsos (21, zuletzt Sheffield United) und Tin Jedvaj (24, zuletzt FC Augsburg) kehren von ihren Leihen zurück, haben aber nicht die beste Perspektive in der Werkself. Unklar ist auch der Verbleib des zuletzt stabilen Aleksandar Dragovic (29).

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Es könnte sich also einiges tun in Bayers Abwehrzentrale. In England taucht nun ein neuer Name auf: Laut ‚Sky Sports‘ interessiert sich Leverkusen für Ben Godfrey, aufstrebender Innenverteidiger von Norwich City. Bei einem passenden Angebot ab etwa 33 Millionen Euro soll er die Canaries demnach verlassen können. Auch Borussia Dortmund und RB Leipzig wurden schon gehandelt.

20 Millionen plus Volland?

Auch wenn sich Leverkusen diesen Ablöse-Regionen in den vergangenen Jahren angenähert hat – vor einem Jahr flossen 32 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim für Kerem Demirbay –, dürfte Godfrey nur schwer zu stemmen sein. Zweiter Haken: Laut ‚Sky Italia‘ zeigt auch der AC Mailand Interesse und traf sich schon mit den Vertretern des 22-Jährigen zu Gesprächen in der Modestadt.

Ein weiterer Leverkusener Abwehr-Kandidat ist nach FT-Infos Benoît Badiashile. Da der 19-jährige Franzose wohl eine Ecke zu teuer ist, hat Bayer der AS Monaco laut ‚RMC‘ folgenden Deal vorgeschlagen: 20 Millionen Euro plus Angreifer Kevin Volland (28).

FT-Meinung

unlikely

Würde Leverkusen einen verdienten Leistungsträger wie Volland anbieten? Skepsis ist angebracht. Zu Godfrey: Über 30 Millionen Euro für einen jungen Innenverteidiger sind viel – wahrscheinlich zu viel in diesen Zeiten.

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