Bundesliga-Angebot: Unklarheit über Hack-Zukunft

Robin Hack hat sich innerhalb von nur einer Spielzeit für den 1. FC Nürnberg sportlich fast schon unverzichtbar gemacht. Bei den Franken plant man langfristig mit dem Offensivspieler, doch der hat andere Pläne.

Robin Hack wechselte 2019 aus Hoffenheim nach Nürnberg
Robin Hack wechselte 2019 aus Hoffenheim nach Nürnberg ©Maxppp

Über die Zukunft von Robin Hack beim 1. FC Nürnberg herrscht Unklarheit. Gegenüber der ‚Bild‘ zeichnet Berater Jens Schöppenthau ein anderes Bild als Sportvorstand Dieter Hecking: „Wir können nicht ganz nachvollziehen, warum Herr Hecking diese Aussagen so getroffen hat. Dem Klub liegt für Robin schon seit mehreren Tagen ein konkretes, schriftliches Angebot eines Bundesligisten vor.“

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Zur Einordnung: Am Sonntag erklärte Hecking, dass derzeit „keine Anfragen“ Hack vorliegen würden. Bei den Franken ist der Rechtsfuß fest eingeplant. Der 21-jährige Flügelspieler avancierte in der abgelaufenen Zweitligasaison auf Anhieb zum Stammspieler, erzielte in 34 Pflichtspielen zehn Treffer und steuerte zwei Assists bei.

Das weckt Begehrlichkeiten. Im Juni wurden der FSV Mainz 05, der SC Freiburg, der VfL Wolfsburg und Ex-Klub TSG Hoffenheim sowie aus dem europäischen Ausland RB Salzburg, der FC Brügge, Topklubs aus den Niederlanden und Vertreter aus der Premier League mit Hack in Verbindung gebracht. Der 1. FC Köln hat laut ‚Sky‘ sogar schon zwei Angebote für Hack abgegeben.

Hecking lag Wechselwunsch vor

„Robin hat sich beim Club sehr wohlgefühlt, aber er hat schon vor Monaten dem alten Management mitgeteilt, dass er in diesem Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere machen möchte“, fährt Schöppenthau fort und sagt, dass Hecking „gleich an seinem ersten Arbeitstag“ über Hacks Wechselabsichten informiert wurde. Heckings Vorgänger Robert Palikuca hatte einem Verkauf noch offen gegenübergestanden.

Gut für Nürnberg: Im bis 2023 gültigen Vertrag des U21-Nationalspielers (vier Länderspiele, drei Treffer) ist keine Ausstiegsklausel verankert. Nachdem man den Linksaußen im vergangenen Jahr für günstige 500.000 Euro aus Hoffenheim holte, dürfte der FCN im Verkaufsfall einen ordentlichen Gewinn einfahren. Sportlich gesehen würde ein Hack-Abgang den Nürnberger Ambitionen mit Neu-Coach Robert Klauß allerdings einen Dämpfer verpassen.

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