Bestätigung, Zeitplan, Klausel: Die Details zum Kovac-Deal
Der ehemalige Bayern-Coach Niko Kovac wird neuer Trainer von Borussia Dortmund. Immer mehr Details dazu sickern durch. FT verschafft den Überblick.

Bestätigung
Am Rande des gestrigen 3:1-Siegs von Borussia Dortmund in der Champions League gegen Shakhtar Donetsk war bereits die ‚Sky‘-Meldung durchgesickert, dass es bei einem Gipfel in einem Restaurant zur Einigung gekommen war. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte anschließend bei ‚DAZN‘: „Ja es stimmt. Wir haben eine grundsätzliche Einigung erzielt.“
Update (9:08 Uhr): Mittlerweile hat Dortmund die Verpflichtung von Kovac auch per Pressemitteilung verkündet.

Der BVB hat die Position des Cheftrainers neu besetzt. Niko Kovac wird die Mannschaft am kommenden Sonntag - einen Tag nach dem Spiel in Heidenheim - übernehmen. Er unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. ✍️
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Zeitplan
Wie in den vergangenen beiden Spielen wird am Samstag im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (15:30 Uhr) noch Interimscoach Mike Tullberg am Ruder sein. Ricken: „Niko wird die Mannschaft am Sonntag übernehmen.“ Das nächste Spiel steht dann erst am folgenden Samstag (15:30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart an. Ein Brocken zum Auftakt, denn gegen die spielstarken Schwaben sah Dortmund in den vergangenen Jahren mehrfach richtig schlecht aus.
Vertrag
Kovac hatte es, so war zu hören, im Vorfeld zur Bedingung gemacht, nicht nur als Feuerwehrmann geholt zu werden. Und der ehemalige Meistertrainer des FC Bayern bekommt seinen Wunsch erfüllt. Laut ‚Sky‘ soll Kovac nicht nur bis Saisonende, sondern bis Sommer 2026 unterschreiben.
Dauerlösung?
Dass sich Dortmund nun nicht weiter mit einem potenziellen neuen Trainer ab Sommer wie Sebastian Hoeneß oder Roger Schmidt beschäftigt, wäre unprofessionell. Vorerst soll Kovac aber das Vertrauen genießen. Für den Fall, dass es nicht läuft, könnte es eine Exit-Klausel geben. Das jedenfalls suggeriert der ‚kicker‘.
Fazit
Mit Kovac bekommt Dortmund nun Klarheit, wie die Saison zu Ende gebracht werden soll. Das Gefühl, dass der 53-Jährige eine Ära einleiten kann, hat an der Strobelallee wohl niemand. Kovacs Aufgabe liegt nun darin, das Chaos innerhalb des Teams zu ordnen und die hochbegabte Truppe auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, sodass das internationale Geschäft und bestenfalls die Champions League am Ende noch erreicht wird. Schafft er das, wird er auch in der kommenden Saison BVB-Trainer sein.
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