Der „Luxusmotor“ von Madrid | Grealish schlägt zurück

Aurélien Tchouaméni hat sich mittlerweile in die Herzen der Madrider Sportpresse gespielt. Jack Grealish hat sich mit Aussagen über die Kritik an seiner Person in die Schlagzeilen in England katapultiert und in Frankreich sorgt man sich um die WM-Form der Nationalmannschaft. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 22. September
Die Presseschau vom 22. September ©Maxppp

Königlicher Luxusmotor

Bei Real Madrid löste sich diesen Sommer das legendäre Trio um Toni Kroos, Luka Modric und Casemiro auf, da der Brasilianer sich nach neun Jahren in Richtung Manchester United verabschiedete. Dessen Platz nimmt nun Sommerneuzugang Aurélien Tchouaméni ein. Die ‚as‘ feiert in ihrer heutigen Ausgabe das neue Trio „KTM“, den „neuen Luxusmotor“ der Madrilenen. Gradmesser ist der jüngste 2:1-Sieg über Atlético Madrid. „Sie haben ihren ersten Test in einem großen Spiel mit Bravour bestanden“, hält die Tageszeitung fest.

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Grealish kontert Kritiker

Jack Grealish taucht in England in den Schlagzeilen auf. Der 117-Millionen-Einkauf von Manchester City hat sich im Rahmen der Medientermine der Three Lions zu seinem Standing geäußert und dabei seine Kritiker adressiert. Den Vorwurf der Ballverliebtheit weist der 27-Jährige gegenüber der ‚Daily Mail‘ von sich: „Wenn ich für einen Trainer wie Pep Guardiola spiele und er mir sagt, dass ich den Ball so oft wie möglich halten und überall hin mitnehmen soll, dann werde ich genau das versuchen.“ Der ‚Mirror‘ erlebt dieser Tage einen „entspannten Jack“, der die Kritik an seiner Person realistisch einordnet: „Wenn ich so loslegen würde wie Haaland, wäre das die einzige Möglichkeit, keine Schläge zu bekommen“.

Les Bleus am Scheideweg

Die französische Nationalmannschaft kehrt heute Abend, zwei Monate vor der Weltmeisterschaft, wie viele andere Teams auf den Platz zurück. Und wie ‚Le Parisien‘ plakativ darstellt, ist die Partie gegen Österreich (20:45 Uhr) „die letzte Probe“. Die Mannschaft von Didier Deschamps sorgt derzeit eher mit Themen abseits des grünen Rasens für Gesprächsstoff, als mit sportlichen Leistungen zu überzeugen. Für die ‚L'Équipe‘ „darf es nicht noch weiter nach unten gehen“. Derzeit belegt der amtierende Weltmeister in der Nations League nach zwei Unentschieden und zwei Niederlagen den letzten Platz in Gruppe 1.

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