Eberl bestätigt Rose-Klausel | Klare Haltung bei Stammtrio

Stets hat Gladbachs Sportdirektor Max Eberl vermieden, die Ausstiegsklausel von Marco Rose zu dementieren. Aus gutem Grund: Im Kontrakt des Trainers existiert dieser Passus tatsächlich.

Max Eberl ist Sportdirektor in Gladbach
Max Eberl ist Sportdirektor in Gladbach ©Maxppp

Max Eberl spricht Klartext zur Vertragssituation von Trainer Marco Rose und dessen Ausstiegsklausel. „Ich hätte vor eineinhalb Jahren die Alternative gehabt, Marco Rose nicht zu holen. Ohne die Klausel wäre Marco nicht hier“, sagt Eberl im Gespräch mit der ‚Rheinischen Post‘.

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Der Ex-Profi weiter: „Wir gehen so etwas bewusst ein und die Vertragskonstellation kann ein Risiko bedeuten , wenn es gut läuft. Genauso kann eine Klausel uns im Fall des Misserfolgs die Möglichkeit geben, einen Trainer vielleicht ohne größeren Schaden zu entlassen.“

Stichwort Risiko: Seit Monaten gilt Rose als Wunschkandidat von Borussia Dortmund. Mit Eberls Bestätigung ist klar, dass sich der BVB nur mit dem gebürtigen Leipziger einig werden müsste und Gladbach über keinerlei Mitsprache verfügt.

Kampf um die Stammkräfte

Doch die Fohlen-Mannschaft könnte sich nicht nur auf der Trainerposition verändern. Eberl: „Es kann auch irgendwann mal wieder so sein, dass wir zwei, drei, vier Stammspieler verlieren, womöglich alles Nationalspieler. Dann werden wir es uns nicht leisten können, sie eins zu eins zu ersetzen, sondern werden Transfers machen wie bei Zakaria, Neuhaus oder Xhaka.“

Zu jenen Stammspielern zählen neben erwähntem Zakaria (24) auch die Innenverteidiger Matthias Ginter (27) und Nico Elvedi (24) – allesamt mit 2022 auslaufenden Verträgen ausgestattet. Erstgenannter ist der heißeste Wechsel-Kandidat, während Innenverteidiger Elvedi im FT-Interview zuletzt einen Verbleib erwog. „Es werden uns sicher nicht alle drei verlassen“, betont Eberl.

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