Vier Klubs kontaktieren Bayerns Sarr

25 – meist kurze – Einsätze in eineinhalb Jahren. Bouna Sarr floppte bislang beim FC Bayern. Die Tür für einen Abschied steht offen. Doch will der Rechtsverteidiger überhaupt gehen?

Bouna Sarr kam 2020 zum FC Bayern
Bouna Sarr kam 2020 zum FC Bayern ©Maxppp

Vier Klubs aus dem Ausland haben sich zuletzt bei Bouna Sarr nach dessen Verfügbarkeit erkundigt. Nach FT-Infos meldeten sich die AS Rom, der FC Genua, der OSC Lille und Girondins Bordeaux wegen eines Wintertransfers beim 29-Jährigen vom FC Bayern.

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Doch obwohl Sarr in München kaum zum Einsatz kommt, ist ein Abschied im Winter für den flexiblen Außenbahnspieler alles andere als zwangsläufig. Vor einem Monat kündigte er in der ‚L’Équipe‘ an, erst im Sommer über seine Zukunft entscheiden zu wollen.

Aktuell weilt der gebürtige Franzose beim Afrika-Cup. Für den Senegal stand Sarr dabei in beiden Spielen als Rechtsaußen in der Startelf und hat nun durchaus die Gelegenheit, Eigenwerbung zu betreiben. Selbst kündigte er zuvor an, in Kamerun zeigen zu wollen, „wozu ich fähig bin“.

Bayern sucht offensivstarken Rechtsverteidiger

In München darf er das nur selten. Die Bayern verpflichteten Sarr 2020 für acht Millionen Euro als Rechtsverteidiger von Olympique Marseille, bei seinen Kurzeinsätzen unter Julian Nagelsmann kam er in der Regel als Schienenspieler zum Zug. Seit Monaten hält der FCB Ausschau nach einem neuen Spieler für diese Position.

Ob das Sarr zu einem Wechsel im Winter bewegen wird, ist unklar. Schließlich hat der 1,77-Meter-Mann noch einen Vertrag bis 2024 – mit einem Gehalt, das er andernorts kaum einstreichen wird. Klar ist, dass die Bayern ihrem Fehleinkauf keine Steine in den Weg legen würden. Nun liegt der Ball bei Sarr.

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