So will Manga Schalke in die Bundesliga führen

von Martin Schmitz - Quelle: Sport Bild
2 min.
Ben Manga hebt den Finger @Maxppp

Die Hoffnungen der Anhänger des FC Schalke 04 fokussieren sich nach einer schwachen Zweitligasaison vor allem auf eine Personalie: Ben Manga. Dieser will den Klub mit seinen Transfers und Visionen zum Aufstieg führen.

Am Saisonende wird der FC Schalke 04 im Mittelfeld der zweiten Liga stehen. Immerhin konnten sich die Knappen in den finalen Wochen der Spielzeit doch noch aus dem Abstiegskampf herausziehen, doch trotzdem muss sich im Klub zur neuen Saison einiges ändern. Denn eigentlich wurde der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga angestrebt.

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Um dieses Ziel nun verspätet doch zu erreichen, hat es bei den Schalkern Verantwortlichen einige Personalveränderungen gegeben. Die wichtigste: Ben Manga, der neue Direktor für Kaderplanung, Scouting und Knappenschmiede. Der als Diamantenauge bekannte Funktionär wurde mit einem großen Team aus acht weiteren Scouts in den Ruhrpott geholt und soll den Schalker Aufstiegskader formen.

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Neuzugänge müssen Profil erfüllen

In einem Interview mit der ‚Sport Bild‘ erklärt der 50-Jährige, wie er das schaffen will. Es werde im Sommer einen großen Kaderumbruch geben. Dabei, so stellt der neue starke Mann klar, sind auch Leistungsträger nicht unverkäuflich: „Wir brauchen nur Spieler, die mit Herz dabei sind und die unbedingt hier spielen wollen. Wenn Spieler ein Angebot auf den Tisch legen, dann ist das in Ordnung. Mit dem Geld können wir neue Spieler holen. So ist das Geschäft. Auch wenn mehrere Spieler mit einem laufenden Vertrag gehen wollen, dann sollen sie zu uns kommen. Meinem Team fällt dann sofort etwas ein.“

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Wichtig sei besonders, dass kommende Neuzugänge ein klares Profil erfüllen. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Spieler zur Philosophie passen. Die Neuzugänge benötigen vor allem drei Eigenschaften: Mentalität. Technik und Tempo“, so Manga. In eine ähnliche Kerbe schlug der Äquatorialguineaer vor wenigen Tagen, als er klarstellte, dass die Mentalität eines Spielers für ihn der entscheidende Faktor sei. Diese müsse ins Team passen, unabhängig vom Talent.

Umbruch braucht Zeit

Das schon traditionell schmale Budget der Schalker schreckt Manga nicht ab. In seiner Karriere habe er häufig mit kleinem Geld schlagkräftige Kader aufgebaut. Dennoch mache er sich keine Illusionen, dass der Schalker Umbruch nach dem Sommer bereits abgeschlossen ist: „Es wird mindestens zweieinhalb Jahre dauern. Wir fangen ja nicht auf der grünen Wiese an, sondern es gibt einen Vertragsbestand.“

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