Wolfsburg kämpft um Lacroix & Baku

Der VfL Wolfsburg spielt eine starke Saison, an deren Ende sich der Klub aller Voraussicht nach für die Königsklasse qualifizieren wird. Dennoch soll im Sommer keine große Shoppingtour folgen. Höchste Priorität hat, dass die Leistungsträger gehalten werden.

Maxence Lacroix hat sich beim VfL Wolfsburg etabliert
Maxence Lacroix hat sich beim VfL Wolfsburg etabliert ©Maxppp

Angesichts von elf Punkten Vorsprung auf Rang fünf bei noch sieben ausstehenden Spieltagen kann der VfL Wolfsburg langsam aber sicher für die Champions League planen. Um die Stützen der laufenden Spielzeit von einem Verbleib zu überzeugen, stehen laut der ‚Sport Bild‘ in Kürze erste Gespräche über mögliche Vertragsverlängerungen mit Ridle Baku (22) und Maxence Lacroix (21) an.

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Im Zuge dieser soll das Gehalt der Shootingstars ihren Leistungen angeglichen werden. Gerade Letzterer hat sich mit starken Einsätzen bereits in das Notizbuch einiger namhafter Vereine gespielt. So soll der Franzose bei Borussia Dortmund neben Ex-Wolfsburger Felix Uduokhai (23) auf der Wunschliste stehen. Auch Topstürmer Wout Weghorst (28) soll mithilfe der Königsklassenqualifikation in der Autostadt gehalten werden.

Talente im Anflug

Gleichzeitig soll der Kader punktuell weiter verstärkt werden. Der Blick richtet sich dabei auf die Zukunft. Mit Mickey van de Ven (19) soll ein talentierter Innenverteidiger im Sommer den Weg nach Wolfsburg finden. Darüber hinaus wird, wie bereits im vergangenen Jahr nach einem schnellen Außenspieler Ausschau gehalten. Die Verpflichtung des Mittelfeldtalents Aster Vranckx (18) ist bereits perfekt.

Anders als bei der letzten Champions League-Qualifikation 2015, als innerhalb eines Jahres André Schürrle für 32 Millionen und Julian Draxler für 43 Millionen Euro verpflichtet wurden, backen die Verantwortlichen diesmal also kleinere Brötchen. Auch wenn die finanziellen Voraussetzungen trotz Corona vorhanden wären.

Volkswagen gleicht Verluste aus

Denn wie dem Bericht der ‚Sport Bild‘ zu entnehmen ist, gleicht der Mutterkonzern Volkswagen die durch Corona eingefahrenen Verluste des VfL zu 100 Prozent aus. Außerdem werden die monetären Mittel aufgrund der Champions Legaue-Qualifikation sogar weiter erhöht. Trotzdem scheint man in Niedersachsen nicht in Versuchung zu kommen.

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