HSV: Kühne-Angebot „nicht umsetzbar“

HSV-Präsident Marcell Jansen
HSV-Präsident Marcell Jansen ©Maxppp

Der Hamburger SV wird das offerierte 120-Millionen-Paket von Anteilseigener Klaus-Michael Kühne nicht annehmen. „Zu dem konkreten Angebot verbunden mit dem Maßnahmenkatalog von Herrn Kühne ist zu sagen, dass wir als Präsidium seinerzeit den klaren Auftrag der Mitgliedschaft erhalten haben, die Grenzen für Anteilsverkäufe in unserer Satzung zu verankern. […] Vor diesem Hintergrund möchten wir natürlich mit Herrn Kühne im engen Dialog sein und nach vorn blicken, aber das an uns herangetragene Angebot ist in dieser Form nicht umsetzbar“, stellt Vereinspräsident Marcell Jansen auf der Homepage des HSV klar.

Unter der Anzeige geht's weiter

Kühne hatte seine Investition an einige Bedingungen geknüpft. Unter anderem sollte der Hamburger SV e.V. künftig nur noch 50,1 Prozent Aktienanteile statt der bisherigen 75 Prozent halten. Die bisherigen rund 15 Prozent der Kühne Holding AG wären auf 39,9 Prozent aufgestockt worden. Darüber hinaus war der Milliardär nicht gänzlich mit der Zusammensetzung im Vorstand zufrieden. Die Rothosen benötigen für eine dringende Stadionsanierung rund 24 Millionen Euro.

Weitere Infos

Kommentare