Herthas Leihspieler: Enttäuschend, aber lukrativ

Drei Spieler hat Hertha BSC bei anderen Klubs geparkt. Richtig rund läuft es für keinen, Kasse machen könnten die Berliner dennoch.

Davie Selke im Trikot von Werder Bremen
Davie Selke im Trikot von Werder Bremen ©Maxppp

Arne Maier (22)

Leihklub: Arminia Bielefeld

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Mit großen Erwartungen holte der Aufsteiger den deutschen U21-Nationalspieler auf die Alm, auch in Leverkusen und Wolfsburg soll es Interesse gegeben haben. Maier selbst sah die Möglichkeit auf regelmäßige Spielpraxis, um langfristig den Durchbruch bei Jugendklub Hertha BSC zu packen. Nach 17 Spieltagen beim DSC fällt die Bilanz ernüchternd aus: Zwei schwache Startelf-Einsätze, die zur Halbzeit beendet wurden, und drei Einwechslungen in den Schlussminuten stehen zu Buche. Aktuell deutet wenig auf eine Trendwende hin – der nächste Karriereschritt will wohl überlegt sein.

Davie Selke (26)

Leihklub: Werder Bremen

Bereits im Winter 2020 trat Selke seine zweite Zeit an der Weser an. Und es zeichnet sich eine Festverpflichtung nach der Saison ab. Denn die vereinbarte Kaufverpflichtung über 15 Millionen Euro greift, wenn der SV Werder wie in der Vorsaison den Klassenerhalt schafft. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung zur Abstiegszone derzeit. Der Anteil des verletzungsanfälligen Selke, der meist nur von der Bank kommt, ist mit drei Toren überschaubar.

Dennis Jastrzembski (20)

Leihklub: Waldhof Mannheim

Auch Hertha-Eigengewächs Jastrzembski ist seit einem Jahr verliehen, zunächst an den SC Paderborn (neun Einsätze, ein Assist), der seit Ende Oktober auf eine Kadernominierung verzichtete, und seit diesem Winter an Drittligist Waldhof Mannheim. Dort kam der Außenstürmer in allen drei bisherigen Spielen zum Einsatz, ist aber noch ohne Torbeteiligung. In Berlin steht Jastrzembski, der schon für deutsche und polnische Junioren-Nationalmannschaften auflief, bis 2022 unter Vertrag.

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