Abwehr-Dilemma: BVB hält Ausschau

Borussia Dortmund hat nicht nur hinten rechts eine Baustelle. Auch in der Innenverteidigung geht man in der Vorbereitung personell auf dem Zahnfleisch. Muss noch ein Neuzugang kommen?

Marcel Halstenberg im DFB-Pokalfinale gegen den BVB (1:3)
Marcel Halstenberg im DFB-Pokalfinale gegen den BVB (1:3) ©Maxppp

Mats Hummels (32) hat anhaltende Probleme mit der Patellasehne. Und auch Dan-Axel Zagadou (22), Nnamdi Collins (17) und Soumaila Coulibaly (17) fallen verletzungsbedingt aus. Einzig Manuel Akanji (26) ist richtig fit, der Schweizer weilt nach der EM aber noch im Urlaub.

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Trainer Marco Rose kann in der Innenverteidigung also noch keine konkreten Pläne machen. Und von Einspielen in der Vorbereitung kann gar keine Rede sein. Michael Zorc versucht dennoch, optimistisch zu bleiben. „Bei Mats Hummels haben wir die Hoffnung, dass er die Patella-Sehnen-Problematik in den Griff bekommt“, so der Manager laut ‚Bild‘.

Ob das vorhandene Personal ausreicht, ist dennoch fraglich. Auch wenn mit Emre Can (27) ein Defensivallrounder aushelfen könnte. „Emre Can hat schon oft bewiesen, dass er uns auch in der Innenvereidigung weiterhelfen kann“, sagt Zorc, der aber auch nicht ausschließen will, dass der BVB noch eine externe Verstärkung an Bord holt.

Neuer Anlauf bei Halstenberg?

„Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass wir in Panik geraten“, lässt der Sportdirektor sich alle Optionen offen.

Eine Hilfe könnte Marcel Halstenberg sein. Der 29-Jährige von RB Leipzig steht in Dortmund auf dem Zettel und kann sowohl auf der linken Seite als auch in der Innenverteidigung spielen. Die Gespräche über einen Transfer gerieten zuletzt aber ins Stocken. Auch Jeremiah St. Juste (24) vom FSV Mainz 05 war in diesem Sommer schon ein Thema an der Strobelallee.

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