FC Bayern: Der Stand der Trainersuche – deutliche Kritik von Hainer

von Tristan Bernert - Quelle: Sky
1 min.
Herbert Hainer @Maxppp

13 Punkte trennen den FC Bayern von der Tabellenspitze. Klubpräsident Herbert Hainer legt in einem Interview den Finger in die Wunde und spricht über die Suche nach einem neuen Trainer.

Seit der jüngsten 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund glaubt auch Thomas Tuchel offiziell nicht mehr dran. „Glückwunsch nach Leverkusen“, sagte der Trainer des FC Bayern nach der BVB-Pleite auf den Titelkampf in der Bundesliga angesprochen. 13 Punkte trennen die Münchnern aktuell vom ersten Platz.

Unter der Anzeige geht's weiter

Dafür, dass man im nächsten wieder ganz oben steht, soll ab dem Sommer ein neuer Coach sorgen. Klubpräsident Herbert Hainer sagt bei ‚Sky‘ zum Stand der Dinge: „Wir haben eine sportliche Leitung mit Max Eberl und Christoph Freund, die sich intensiv damit beschäftigen. Wir haben eine Liste von Trainern, mit denen wir gerne zusammenarbeiten und jetzt müssen die Jungs ihre Arbeit machen. Sobald es was zu verkünden gibt, werden wir das auch machen.“

Lese-Tipp Nach Nagelsmann-Absage: Diese Optionen bleiben Bayern

Namen kommentieren wollte der Präsident des FC Bayern aber nicht. Es werde keine öffentliche „Personaldiskussion“ geben, so Hainer. Spekulationen gibt es aber natürlich dennoch reichlich. Seitdem klar ist, dass Xabi Alonso beim designierten Meister Bayer Leverkusen bleiben wird, gelten Julian Nagelsmann und Roberto De Zerbi als Topkandidaten an der Säbener Straße.

Unter der Anzeige geht's weiter

Deutliche Kritik

Dort ist nach der Pleite gegen den BVB die Stimmung aktuell natürlich gedrückt. Hainer kritisiert bei ‚Sky‘ offen die Mannschaft: „Der FC Bayern war nicht der FC Bayern, den wir gewohnt sind und den wir gerne sehen und fairerweise muss ich dazusagen, dass es nicht das erste Mal in dieser Saison war, dass wir nicht in die Gänge gekommen sind.“

Der 69-Jährige zählt die Defizite auf: „Wir haben verdient verloren gegen Dortmund. Wir waren zu statisch, nicht aggressiv genug, hatten viel zu wenig Leidenschaft und das hat man auf dem Platz gesehen.“ Auf den neuen Trainer wartet also einige Arbeit.

Unter der Anzeige geht's weiter

Nachrichten

Unter der Anzeige geht's weiter