Kutucu: Liebesbotschaft & Traumdebüt mit Haken

Ahmed Kutucu lief gestern das erste Mal für Heracles Almelo in der Eredivisie auf. Beim neuen Arbeitgeber feierte der Stürmer einen Traumeinstand mit kleinem Makel.

Ahmed Kutucu hängt an Schalke
Ahmed Kutucu hängt an Schalke ©Maxppp

Es hätte schlechter laufen können. Am Donnerstag war Ahmed Kutucu von Schalke 04 an Heracles Almelo verliehen worden, am Freitag trainierte er erstmals mit seinen neuen Teamkollegen. Am gestrigen Samstag feierte Kutucu dann direkt sein Debüt. In der 62. Minute schickte Trainer Frank Wormuth den Stürmer beim Stand von 0:0 gegen den FC Heerenveen auf den Rasen.

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In der 88. Minute war es dann soweit: Kutucu nutzte einen schlampigen Rückpass, schnappte sich das Leder, umkurvte einen Gegenspieler und drang in den Strafraum ein. Mit Übersicht legte er – wenn auch nicht ganz sauber – zurück auf Delano Burgzorg. Der 22-jährige Niederländer nutzte die Vorlage zum 1:0-Siegtreffer. Dass Kutucu danach noch eine gute Chance ausließ, hatte keine Konsequenzen.

„Natürlich hätte ich in der letzten Minute treffen müssen, darüber werde ich mich heute noch ärgern. Aber ich bin auch sehr glücklich über meinen Assist, denn der ist genauso wichtig wie ein Tor“, so die Leihgabe aus Schalke nach dem Abpfiff. Und das Wichtigste: „Ich bin einfach glücklich, dass ich wieder spiele.“

Blick in die Heimat

Während Kutucu seine persönliche Entwicklung in der Eredivisie vorantreibt, hat er seinen Stammklub Schalke 04 aber immer im Herzen. Dies betonte der 20-Jährige nach dem Abpfiff.

„Ich bin Schalker und das werde ich immer bleiben. Mein Vater war Minenarbeiter dort und ich habe dort die komplette Jugendakademie durchlaufen. Das ist mein Verein und ich hoffe, dass sie erfolgreich sind. Zum jetzigen Zeitpunkt war es aber wichtig, dass ich spiele und mich entwickle. Ich bin glücklich, hier zu sein“. Kein Wunder, nach so einem Einstand nach Maß.

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