Eintracht-Held Trapp: Enttäuschter Matchwinner

Vor den Augen von Hansi Flick zeigte Kevin Trapp beim gestrigen 2:1-Sieg der Frankfurter Eintracht in München eine großartige Leistung. Damit sammelte er auch Argumente im Fernduell mit Bernd Leno.

Kevin Trapp jubelt
Kevin Trapp jubelt ©Maxppp

Bei den Torhütern hat Hansi Flick gleich eine feste Reihenfolge festgelegt. „Manuel Neuer ist bei uns die Nummer eins vor Marc-André ter Stegen, Bernd Leno und Kevin Trapp. Das haben wir den Spielern auch klar so kommuniziert, damit jeder weiß, wo er augenblicklich steht“, sagt der Bundestrainer dem ‚kicker‘.

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Da ter Stegen mittlerweile wieder fit ist, steht Trapp nicht im Kader für die anstehenden Länderspiele. „Natürlich bin ich enttäuscht. Gar keine Frage. Ich habe sehr hohe Ziele und bin sehr ambitioniert. Mein Ziel ist, bei der Nationalmannschaft dabei zu sein“, ließ der 31-Jährige dazu gestern bei ‚DAZN‘ seinen Gedanken freien Lauf.

Vorausgegangen war eine Partie, in der Trapp vor den Augen des auf der Tribüne sitzenden Flick eine Menge Argumente für eine baldige Rückkehr ins DFB-Team sammelte. Beim 2:1-Sieg der Frankfurter Eintracht beim FC Bayern zeigte der erfahrene Schlussmann zehn größtenteils spektakuläre Paraden – Saisonrekord in der Bundesliga.

Fernduell mit Ersatzmann Leno

„Das Einzige, was ich machen kann, ist, meine Leistung zu bringen, sodass die Trainer nicht an mir vorbeikommen“, sagte Trapp im Anschluss. Das hat bestens geklappt. Und die aktuelle Torhüter-Hackordnung ist nicht in Stein gemeißelt. „Jeder hat aber auch die Möglichkeit, sich in dieser Rangliste zu steigern“, versichert Flick.

An Neuer und ter Stegen wird es für Trapp kein Vorbeikommen mehr geben. Das Duell mit Leno ist aber eröffnet. Der 29-Jährige hat seinen Stammplatz beim FC Arsenal kürzlich verloren. Flick glaubt zwar, dass Leno „viele Spiele machen“ wird und ist von dessen „Qualität überzeugt“. Die besseren Argumente sammelt aktuell aber Trapp, der übrigens von FT zum Spieler des Spieltags gekürt wurde.

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