Insider erzählt: Warum Guardiola die Bayern verließ

Am gestrigen Donnerstag verlängerte Pep Guardiola seinen Vertrag bei Manchester City. Beim FC Bayern tat er das hingegen nie.

Seit 2016 in Manchester: City-Coach Pep Guardiola
Seit 2016 in Manchester: City-Coach Pep Guardiola ©Maxppp

Mit Pep Guardiola an der Seitenlinie (2013 bis 2016) wurde der FC Bayern dreimal Meister, scheiterte aber auch dreimal im Halbfinale der Champions League. Und obwohl die Krönung fehlte, entschloss sich der Trainer, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern und sich Manchester City anzuschließen.

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Heute, mehr als vier Jahre später, liefert Guillem Balague eine Erklärung. Gegenüber der ‚BBC‘ sagt der spanische Journalist und Guardiola-Biograph: „Bei Bayern München musste Pep nach jedem Spiel den Bossen erklären, wie das Team spielte und warum er tat, was er tat.“

Entsprechend wurde Guardiola „sechs oder sieben Monate, bevor sein Vertrag auslief, klar, dass er nicht verlängern würde“. Überdies ärgerte sich der Star-Coach laut Balague darüber, dass immer wieder Interna aus der Umkleide an die Öffentlichkeit gerieten – wie schon zuvor während seiner Zeit beim FC Barcelona.

Verlängerung bis 2023

Bei City sei dieses Phänomen schließlich verschwunden – weshalb sich Guardiola bei den Skyblues auch so wohlfühlt. Jüngster Beweis: Seine gestrige Vertragsverlängerung bis 2023. Pep setzte seine Unterschrift, obwohl er auch „Angebote von Juventus, Paris St. Germain und anderen“ hatte, so Balague.

Mit City will Guardiola nun endlich noch einmal die Königsklasse gewinnen. Bislang kam er mit dem Team nicht über das Viertelfinale hinaus. Helfen würde dabei eine Reunion mit Superstar Lionel Messi (33). Die Gerüchte um einen Wechsel nach Manchester erhielten mit Guardiolas Verlängerung neue Nahrung.

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