Eintracht: Jakic schon Chef

Einen Tag vor Ende des Transfermarkts angelte sich die Eintracht Mittelfeldspieler Kristijan Jakic. Nach einem halbstündigen Auftritt in der Bundesliga feierte der 24-Jährige gestern sein Startelf-Debüt.

Kristijan Jakic wirft sich in den Zweikampf
Kristijan Jakic wirft sich in den Zweikampf ©Maxppp

Auch wenn das Happy End gestern ausblieb – so stellt sich der gemeine Fußballfan einen Europapokal-Abend vor: Eintracht Frankfurt und Fenerbahce lieferten sich eine regelrechte Abnutzungsschlacht, oftmals an der Grenze des Erlaubten und äußerst emotional.

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Mittendrin beim rassigen 1:1: Eintracht-Neuzugang Kristijan Jakic, den Trainer Oliver Glasner erstmals in die Startformation beorderte. Dort agierte der 24-jährige Rechtsfuß in der Zentrale, zeigte keine Scheu und ließ seine fußballerische Klasse mehrmals aufblitzen. Höhepunkt: Der wunderschöne Chipball in den Lauf von Filip Kostic, der anschließend nur noch zu Torschütze Sam Lammers querzulegen brauchte.

Kaufoption über fünf Millionen

Jakic, mitsamt Kaufoption von Dinamo Zagreb ausgeliehen, hat sich in den bisherigen zwei Wochen also schon gut eingelebt bei der Eintracht. Dass gewisse Automatismen noch nicht greifen, ist völlig normal. Zumal auch Glasner erst seit diesem Sommer an der Seitenlinie steht und seinen Kader erst einmal genau kennenlernen muss.

Für kolportierte fünf Millionen Euro können die Frankfurter Jakic festverpflichten und bis 2026 an den Klub binden. Den ersten Qualitätsnachweis auf internationaler Ebene hat der kampfstarke Techniker gestern geliefert. Sollte Jakic seine Leistungen auf ähnlichem Niveau stabilisieren, ist der Deal in knapp einem Jahr wohl nur noch Formsache.

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