BVB: Saison-Aus für Dahoud | „Trainerdiskussion von außen“

Der BVB muss für die restliche Saison auf Mo Dahoud verzichten. Lucien Favre und Michael Zorc äußern sich indes zur erneuten Trainerdiskussion.

Mahmoud Dahoud im Derby gegen Schalke 04
Mahmoud Dahoud im Derby gegen Schalke 04 ©Maxppp

Borussia Dortmund hat bei der Niederlage gegen den FC Bayern (0:1) am Dienstag wohl die letzte Chance auf die Meisterschaft verspielt, sieben Punkte beträgt der Rückstand auf die Münchner bei noch sechs ausstehenden Spielen. Zu beklagen hat der BVB darüber hinaus zwei Ausfälle.

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Erling Haaland (19) verletzte sich am Knie und fehlt bei der Partie in Paderborn (Sonntag, 18:00 Uhr). Noch härter trifft es Mahmoud Dahoud, für den die Saison gelaufen ist. „Wir haben leider am Mittwoch nach dem Spiel erfahren, dass Mo Dahoud für den Rest der Saison ausfallen wird“, bestätigte Trainer Lucien Favre auf der heutigen Pressekonferenz.

„Er hat das gespürt und hat ein kleines Problem (im linken Knie, Anm. d. Red.). Es ist nicht schlimm, aber er kann nicht weitermachen.“ Ein bitterer Zeitpunkt für Dahoud. Denn der 24-jährige Mittelfeldspieler stand nach der Coronapause in allen drei Spielen in der Startelf, nachdem er weite Teile der Saison von der Bank aus verfolgt hatte. Favre: „Mo brauchte einfach das Vertrauen, er hat sich auch im Verlauf dieser drei Partien noch weiterhin steigern können.“

„Trainerdiskussion von außen losgetreten“

Die im Anschluss an die Bayern-Niederlage aufgekommene und durch Favre selbst ausgelöste Trainerdebatte („Ich weiß, wie es geht und werde darüber in ein paar Wochen sprechen.“) sorgt in Dortmund derweil nicht für Unruhe, betonte Sportdirektor Michael Zorc: „Die Trainerdiskussion wird von außen losgetreten. Im Klub sind wir sehr ruhig.“

Favre ergänzte: „Ich konzentriere mich auf das Wesentliche und bereite mich auf das Spiel vor.“ Bereits am Mittwoch stellte Favre klar: „An Aufgeben denke ich überhaupt nicht.“ Sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2021.

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