Gündogan-Zukunft: Borussia Dortmund macht den ersten Schritt

Was wird aus Ilkay Gündogan? Diese Frage beschäftigt nicht nur einige europäische Topklubs, die den Langzeitverletzten gerne verpflichten würden. Auch die Verantwortlichen von Borussia Dortmund wollen wissen, ob sie mit dem Nationalspieler planen können. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit.

Ilkay Gündogan wartet seit Monaten auf sein Comeback
Ilkay Gündogan wartet seit Monaten auf sein Comeback ©Maxppp

Aus der Absicht, den 2015 auslaufenden Kontrakt von Ilkay Gündogan auszudehnen, machte Borussia Dortmund nie einen Hehl. „Dass wir mit Ilkay Gündogan den Vertrag gerne verlängern würden, ist doch klar. Aber da gehören immer mehrere dazu. Wir haben aber auch ein gewisses Maß an Respekt vor seiner langen Krankengeschichte, die ihn natürlich belastet und weswegen er noch weiter schauen will, in welcher Konstitution sein Körper ist“, sagte Hans-Joachim Watzke unlängst.

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Während der BVB zuletzt verstärkt auf eine Entscheidung drängte, wollte man im Hause Gündogan auf Zeit spielen. „Wir wollen den Jungen nicht auch noch damit belasten. Ilkay soll jetzt erst einmal gesund werden“, vertagte Vater und Berater Irfan Gündogan klärende Gespräche. Die Führungsetage der Borussia hat die Angelegenheit aber nun selbst in die Hand genommen und dem Mittelfeldspieler eine Perspektive aufgezeigt.

Ihm liegt ein Angebot von uns vor. Die Entscheidung wird sicher nicht bis zum Sommer auf sich warten lassen“, deutet Watzke gegenüber der ‚Sport Bild‘ eine Art Ultimatum für Gündogan an. Weil aber nicht abzusehen ist, wann der 23-Jährige sein Comeback feiern kann, ist davon auszugehen, dass eine endgültige Entscheidung so lange wie möglich hinausgezögert wird.

Der BVB aber hat sich klar positioniert. Unabhängig von den ernsthaften Rückenproblemen des letztjährigen Leistungsträgers will man den Vertrag verlängern. Die anderen Interessenten wie Real Madrid oder Manchester United sind da weit weniger risikofreudig und halten derzeit die Füße still. Nun ist es an Gündogan. Denn ewig werden die ‚Schwarz-Gelben‘ ihre Offerte nicht aufrecht erhalten. Stichwort: Planungssicherheit.

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