Premier League

Medien: BVB erwägt Rashford-Angebot

Bei Manchester United pendelt Rashford derzeit zwischen Ersatzbank und Tribüne. Nun soll sich der BVB mit dem einstigen Wunderkind beschäftigen.

von Luca Hansen - Quelle: The Athletic | Fabrizio Romano
2 min.
Marcus Rashford steht bei Manchester United vor dem Abgang. @Maxppp

Zwischen Marcus Rashford und Manchester Uniteds Trainer Rúben Amorim scheint das Tischtuch zerschnitten. Der 27-Jährige hat Schwierigkeiten, überhaupt in den Kader zu kommen. Wenn dies gelingt, fristet er ein Dasein auf der Ersatzbank. Zuletzt kokettierte der flexible Angreifer selbst mit einem Abschied, United würde ihm wohl keine Steine in den Weg legen.

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Interesse signalisiert laut ‚The Athletic‘ auch Borussia Dortmund. Demnach überlegt man bei Schwarz-Gelb, Rashford von einem Wechsel in den Signal Iduna Park zu überzeugen und ein Angebot abzugeben. Knackpunkt ist das horrende Gehalt, das der Engländer bei den Red Devils einstreicht. Die Lösung liegt auf der Hand, Rashford soll per Leihe nach Dortmund kommen. Beim Gehalt, das bei 390.000 Euro pro Woche liegen soll, wäre man aber auf die Hilfe von United angewiesen.

Gute Erfahrungen

Dass ein solches Szenario nicht gänzlich undenkbar ist, zeigt die Vergangenheit. Vor einem Jahr schlossen beide Vereine einen ähnlichen Deal ab, damals mit Jadon Sancho (24). Der Transfer erwies sich für alle Parteien als Erfolg. Sancho konnte seine Karriere im Ruhrgebiet wieder ankurbeln und trug maßgeblich zum Erreichen des Champions League-Finales bei, United profitierte von den starken Leistungen und fand im Sommer mit dem FC Chelsea einen neuen Abnehmer für den talentierten Dribbelkünstler.

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Eine Leihe könnte also auch in der Personalie Rashford für alle Seiten Sinn ergeben. Der Offensivspieler möchte Europa noch nicht verlassen, um sich für die WM 2026 in den Vordergrund zu spielen. United dürfte im Falle eines Deals ähnlich wie bei Sancho darauf hoffen, dass sich Rashford ins Schaufenster spielt und sich ein zahlungskräftiger Abnehmer findet. Für den BVB stellt eine Leihe von Rashford eine kostengünstige Verstärkung dar, in der Rückrunde noch einmal zum Angriff in Bundesliga und Champions League zu blasen.

Allerdings ist Dortmund nicht der einzige Rashford-Interessent. So hat sich laut Transferexperte Fabrizio Romano neben dem BVB auch der AC Mailand im Old Trafford nach dem schussgewaltigen Rechtsfuß erkundigt. Zudem soll Galatasaray bei Rashford vorgefühlt haben, ein Transfer in die türkische Metropole gilt aber als unwahrscheinlich, da der Stürmer in einer Top-5-Liga spielen will.

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