DFB-Team: Vier Erkenntnisse des Island-Spiels

Mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen Island startete die deutsche Nationalmannschaft am gestrigen Donnerstagabend in die WM-Qualifikation. FT hat vier Erkenntnisse gesammelt.

Joshua Kimmich im Länderspiel gegen Island
Joshua Kimmich im Länderspiel gegen Island ©Maxppp

Kimmichs Statement

Mit Blick auf die EM kam zuletzt wieder die Diskussion auf, ob Joshua Kimmich nicht doch rechts hinten spielen sollte. „Ich denke darüber nach“, bestätigte auch Joachim Löw. Kimmich setzte gegen Island aber ein absolutes Statement auf seiner Lieblingsposition, der Sechs (FT-Note: 1). Eigentlich ist er dort unverzichtbar…

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…aber

Die Rechtsverteidiger-Problematik besteht weiterhin. Lukas Klostermann (FT-Note: 4) fiel im Kombinationsspiel mit seinen technisch herausragenden Mitspielern doch deutlich ab, wackelte zudem defensiv bei den wenigen isländischen Vorstößen. Die Ideallösung für die EM ist der Leipziger nicht.

Can muss mit

Robin Gosens und Marcel Halstenberg mussten passen, sodass Löw links hinten überraschend Emre Can aufbot. In ungewohnter Rolle spielte der Dortmunder solide (FT-Note: 3) und bewies somit einmal mehr seine Flexibilität. Can kann außen und innen verteidigen und ist zudem eine körperlich starke Alternative im Mittelfeld. Auf diese Polyvalenz kann Löw beim Turnier nicht verzichten.

Es geht auch ohne Kroos

Da Kimmich im Verbund mit Leon Goretzka und Ilkay Gündogan (beide FT-Note: 1,5) ein bärenstarkes Mittelfeld bildete, kommt zwangsläufig die Frage auf, ob noch Platz für den verletzt abgereisten Toni Kroos ist. Löw stellte aber gleich klar: „Warum sollte der um seinen Platz fürchten müssen? Das ist ein Weltklasse-Spieler, der unsere Mannschaft prägt.“

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