Aubameyang will in Europa bleiben – Wechsel nach Paris?

Die Tage von Pierre-Emerick Aubameyang beim FC Arsenal scheinen gezählt. Ein fußballerischer Gnadenhof in Saudi-Arabien kommt für den ehrgeizigen Stürmer aber noch nicht in Frage. Vielmehr könnte ein letztes großes Abenteuer anstehen.

Pierre-Emerick Aubameyang beim Aufwärmen
Pierre-Emerick Aubameyang beim Aufwärmen ©Maxppp

Erst wurde Pierre-Emerick Aubameyang Mitte Dezember aus disziplinarischen Gründen für ein Spiel suspendiert, drei Tage später von seinem Kapitänsamt entbunden. Mittlerweile scheint das Tischtuch so zerschnitten, dass ein Vereinswechsel die einzige Lösung zu sein scheint. Nach Saudi-Arabien zieht es den Gabuner aber nicht.

Unter der Anzeige geht's weiter

Wie ‚The Athletic‘ berichtet, spielen die vorliegenden Angebote von Al-Hilal und Al-Nassr für den Stürmer keine Rolle. Die Klubs aus Riad würden Aubameyang gerne samt Kaufoption ausleihen und das gesamte Gehalt übernehmen. Der 32-Jährige will es aber offenbar noch einmal wissen und schielt auf eine letzte große Herausforderung in einer europäischen Top5-Liga.

PSG zeigt Interesse

Paris St. Germain könnte dieses letzte Abenteuer bieten. Laut dem englischen Fachmagazin zeigt der französische Serienmeister Interesse am Stürmer, der für die AS St. Étienne, die AS Monaco und OSC Lille insgesamt 120 Ligue 1-Spiele gesammelt hat. Der ‚Daily Telegraph‘ nennt als weitere Interessenten den AC Mailand, den FC Sevilla, Juventus Turin und Olympique Marseille.

Knackpunkt für PSG sowie alle anderen Vereine aus Europa könnte Aubameyangs Gehalt darstellen. Der in Frankreich geborene Gabuner verlängerte seinen Vertrag in Nordlondon vor rund eineinhalb Jahren bis 2023 und sicherte sich im Zuge dessen ein absolutes Topgehalt. Dank Loyalitätsprämie und verschiedener anderer Boni soll der entmachtete Kapitän über 20 Millionen Euro pro Jahr einstreichen.

Arsenal hofft dennoch darauf, bis zum Deadline Day in einer Woche noch eine Lösung zu finden. Ob Aubameyang andernfalls mit ins Trainingslager nach Dubai reisen darf, ist offen. „Wir werden sehen, wie die Lage ist“, gab sich Mikel Arteta nach dem gestrigen Spiel gegen den FC Burnley (0:0) zugeknöpft.

Weitere Infos

Kommentare