Wir wissen was Sam für ein Potential besitzt. Er hat wieder mal gezeigt, dass er auch auf internationalem Niveau sehr gut mithalten kann. Für den Jungen ist so etwas eine wichtige und tolle Erfahrung, die ihn in seiner Entwicklung weiter fördern wird“, beginnt Sportdirektor Thomas Meggle auf der vereinseigenen Homepage das Loblied auf einen 16-Jährigen, für den er extra nach Portugal gereist ist, um ihn bei der Nationalmannschaft zu begutachten. Die Rede ist von Sam Francis Schreck, der seit der U15 für die Hamburger spielt.

Spätestens beim Algarve-Cup hat sich der Mittelfeldspieler in die Notizbücher der europäischen Topklubs gespielt. Wie die ‚Hamburger Morgenpost‘ berichtet, haben der FC Chelsea, Real Madrid, Inter Mailand, Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg Interesse bekundet. Nachwuchs-Chef Joachim Philipkowski schwärmt: „Ein großartiger Junge. Ein Zehner, der alles mitbringt. Er ist ein guter Zuspieler, kann auch Tore machen. Wenn er körperlich zulegt, bin ich ganz sicher, dass er ein Erstligaspieler wird.

Training im Herrenbereich

Die letzte Saison verbrachte Schreck in der B-Jugend des Klubs und sicherte mit sechs Toren und einer Vorlage den Klassenerhalt in einer Liga mit RB Leipzig, dem VfL Wolfsburg, Werder Bremen und dem Stadtrivalen Hamburger SV.

Gleichzeitig trainierte er seit Februar zwei Mal pro Woche mit der U23 des Vereins. „Sicherlich ist die Schnelligkeit, Härte und Technik bei der U23 schon eine andere als bei der U17. Allerdings hilft mir das bei meiner Entwicklung weiter. Ich bin zuversichtlich, dass ich das Potenzial habe, mich da im Trainingsbetrieb anzupassen“, so Schreck über die Unterschiede.

„Hier gut aufgehoben“

Noch hegt er keine Wechselabsichten. „Ich bin hier gut aufgehoben. In den Mannschaften herrscht ein gutes Klima und ich werde hier sehr gut gefördert. Mein Ziel ist es, Fußballprofi zu werden, gerne beim FC St. Pauli“, so der Youngster.

Auch sein Berater Thomas Gottfried erklärt: „Ich gehe davon aus, dass Sam erst mal bleibt, weil er bei St. Pauli gut aufgehoben ist. Hier hat er sein gewohntes Umfeld.“ Wie viel diesen Aussagen wert sind, wird sich zeigen, wenn einer der großen Klubs wirklich ernst macht.