Kingsley Coman gehört zu den großen Talenten beim FC Bayern. Nach einer bärenstarken ersten Saison unter Pep Guardiola geriet er unter Carlo Ancelotti zuletzt etwas ins Hintertreffen. Dennoch zogen die Münchener die 21 Millionen Euro schwere Kaufoption für den Franzosen, der gegenüber ‚Téléfoot‘ erklärt, wie es dazu kam.

Ich bin jung und an einem Zeitpunkt meiner Karriere, an dem ich spielen muss“, verdeutlicht der Flügelspieler. Wäre diese Chance beim FCB nicht gegeben, hätte er über einen Wechsel nachdenken müssen, so Coman: „Aber ich habe mit dem Präsidenten (Uli Hoeneß, Anm. d. Red.) über das Projekt des Vereins und über meine Zukunft gesprochen. Da wurde alles geklärt.“

Danach befragt, ob er auch in der kommenden Saison noch an der Säbener Straße trainieren werde, antwortet Coman: „Unter normalen Umstäden schon, ja. Aber auch wenn ich das jetzt so sage: Man kann nie wissen, was alles passieren kann. Wenn Bayern nicht Ronaldo oder Messi holt, spiele ich nächste Saison hier.“ Auf das kolportierte Interesse des neuen Vereins seines Ex-Trainers Pep Guardiola angesprochen, entgegnet der Rechtsfuß: „Ich habe nicht in Bezug auf Manchester City oder den Trainer gehandelt (mit seiner Vertragsunterschrift bis 2020, Anm. d. Red.), sondern in Hinblick auf meine Situation.“

Noch mindestens eine Saison lang wird sich Coman aber noch gedulden müssen, ehe er dem Bayern-Spiel seinen Stempel aufdrücken darf. Die Altmeister Franck Ribéry (34) und Arjen Robben (33) haben ihre Verträge beide bis 2018 verlängert. Bis dahin wird sich das Flügel-Juwel mit einer Rolle als Backup zufriedengeben müssen. Für die Zeit danach hat Hoeneß ihm aber offenbar eine größere Rolle in Aussicht gestellt.