Rund 140 Millionen Euro gab Paris St. Germain in diesem Sommer für neue Spieler aus. Thiago Silva kostete 42 Millionen, die Dienste von Zlatan Ibrahimović ließ sich der Klub aus der französischen Hauptstadt 21 Millionen Euro kosten. Außerdem bezahlte PSG 40 Millionen Euro für Lucas Moura an den FC São Paulo, der Brasilianer wechselt allerdings erst im Januar an die Seine.

Die wirtschaftliche Kraft der Franzosen scheint unbegrenzt. Verantwortlich dafür zeichnet sich Qatar Sport Investment, das seit 2011 Hauptanteilseigner des Klubs ist. Vertreter des Unternehmens bei PSG ist Nasser Al-Khelaïfi, der als Präsident in die Personalentscheidungen von Sportdirektor Leonardo eingreift.

Auch künftig will Al-Khelaïfi in neue Spieler investieren. Akteure aus der Bundesliga stehen momentan allerdings nicht im Fokus. „Im Moment sind wir mit unserem Kader sehr zufrieden. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt“, betont der Katari via ‚Sport Bild‘.

Konkrete Pläne, Franck Ribéry vom FC Bayern München verpflichten zu wollen, bestreitet der PSG-Präsident hingegen: „Ribéry ist fantastisch. Ein toller Spieler, auf seiner Position einer der besten der Welt. Er macht beim FC Bayern wirklich einen ausgezeichneten Job. Doch wir respektieren bestehende Verträge. In dem Moment, in dem wir an ihm interessiert sind, würden wir als Erstes den Klub informieren. Das ist die Art, wie wir arbeiten.“

Was in dieser Richtung noch kommen wird, ist offen. Kaum vorstellbar ist jedoch, dass der FC Bayern München bereit wäre, seinen französischen Superstar gegen eine Summe X ziehen zu lassen. „Jetzt ist er mit ganzem Herzen Bayern-Spieler, und auch seine Familie will nicht mehr weg“, schwärmte Uli Hoeneß unlängst von Ribéry, nachdem dieser 2009 noch seinen Wechsel zu Real Madrid forciert hatte.