Leihspieler Kyriakos Papadopoulos konnte fest verpflichtet werden. Zudem holte der Hamburger SV Bjarne Thoelke vom Karlsruher SC an Bord. Trainer Markus Gisdol wünscht sich trotzdem noch einen weiteren Innenverteidiger. Der Coach stellt fest: „Hinten sind wir einfach noch etwas zu wenig Spieler, während wir vorn überzählig sind. Wir hoffen, dass wir das in Einklang bringen können.“

Helfen bei dieser Mission könnte Stefano Denswil, den die Norddeutschen laut ‚kicker‘ vom FC Brügge holen wollen. Der 24-Jährige kommt aus der berühmten Akademie von Ajax Amsterdam und spielt seit zweieinhalb Jahren in Belgien, wo sein Vertrag noch bis 2020 läuft. In Brügge ist der Linksfuß gesetzt und so will man den Leistungsträger nur gegen eine saftige Ablöse ziehen lassen. Der ‚Bild‘ zufolge sind sieben Millionen Euro im Gespräch.

An der Elbe könnte sich Denswil allen voran mit Mergim Mavraj um den Platz neben Papadopoulos duellieren. Zudem kann der Niederländer auch links hinten auflaufen. Der HSV würde mit der Verpflichtung also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn nach dem Abgang von Matthias Ostrzolek fehlt ein Backup für Douglas Santos.

PreisfrageFT-Meinung: Gespräche zwischen dem Hamburger SV und Denswil haben schon stattgefunden. Der Innenverteidiger würde die Herausforderung Bundesliga gerne annehmen. Für Jens Todt mit seiner klammen Kasse dürfte es aber kein Kinderspiel werden, eine Einigung mit dem FC Brügge zu finden.