Eine Fußverletzung erschwerte Ozan Kabak zu Saisonbeginn den Start auf Schalke. Bis Ende Oktober sammelte der Innenverteidiger nur 13 Einsatzminuten. Seit dem zehnten Spieltag absolvierte er dann jedes Spiel über die volle Distanz. Mit etwas Verspätung erfüllt der Neuzugang genau das, was sich Michael Reschke von der Verpflichtung versprochen hat.

Dass die Entscheidung des Ex-Stuttgarters auf Schalke fiel, und nicht auf den FC Bayern, war wohlüberlegt. In der ‚Sport Bild‘ erläutert Kabak seine Wahl: „Wir haben mit Bayern gesprochen, also mein Berater und ich. Ich bin ein junger Spieler. Für meine Entwicklung ist es wichtig, viel zu spielen. Darum habe ich mich nach sehr guten Gesprächen mit David Wagner und Michael Reschke für Schalke entschieden. Das Konzept hier ist das Beste für mich.“

Traumziel England

Bei Königsblau besitzt der Youngster einen Vertrag bis 2024. Langfristig sieht Kabak sich trotzdem nicht in der Bundesliga, sondern eher in der Premier League. „Die Bundesliga ist auf einem Top-Level“, erklärt der Türke, „aber die größte und beste Liga der Welt ist derzeit die Premier League“.

Was die Schalker Fans etwas beruhigen dürfte, ist die Tatsache, dass der Innenverteidiger noch „einige Jahre in Deutschland bleiben“ möchte. In der Zukunft hofft Kabak aber dann, „den Sprung nach England zu schaffen.“ Der 1,86 Meter große Türke würde sich mit seiner Kopfballstärke sicherlich schnell an das Spiel auf der Insel anpassen können.

Für den Rest der Saison hat der 19-Jährige noch große Pläne mit Schalke: „Wir können die Champions League erreichen, wenn wir die Leistungen aus der Hinrunde bestätigen“, gibt Kabak selbstbewusst zu Protokoll, „grundsätzlich ist sehr wichtig, nächste Saison im Europacup dabei zu sein. Denn jeder Spieler will dort spielen – am liebsten in der Champions League.“