Zwei bis drei neue Spieler wollte Rudi Völler, Stand gestern, noch unter Vertrag nehmen. Mit Roberto Hilbert gelang dem Sportdirektor von Bayer Leverkusen am heutigen Freitag der erste wichtige Coup. Künftig soll der ehemalige Stuttgarter mit dem italienischen U21-Nationalspieler Giulio Donati um den Stammplatz auf der Rechtsverteidiger-Position konkurrieren.

Für die gegenüberliegende Seite sind bislang Konstantinos Stafylidis und Sebastian Boenisch vorgesehen. Allerdings sind Zweifel nicht unangebracht, dass die beiden gehobenes Champions League-Niveau repräsentieren.

Die französische ‚L’Équipe‘ bringt nun Cheikh M’Bengue vom Erstligisten FC Toulouse ins Spiel. Der in Frankreich aufgewachsene Senegalese ist schnell, körperlich sehr robust und hat seine Stärken in der Defensive. Im Gegensatz zu Stafylidis verfügt der 24-Jährige zudem über internationale Erfahrung.

Prinzipiell hatte Völler seinen Fokus allerdings auf die Offensive gerichtet. Neben Hilbert sollen in erster Linie noch ein Kreativspieler und ein Stürmer kommen. Wäre darüber hinaus M’Bengue günstig zu haben, könnte der schnelle Linksfuß eine Alternative sein. Angesichts seines 2014 auslaufenden Vertrags wäre der Nationalspieler sicherlich nicht unerschwinglich.