Im vergangenen Januar musste sich der SC Freiburg bei Caglar Söyüncü einiger Abwerbeversuche erwehren. Wie die ‚Hürriyet‘ berichtet, buhlten neben der AS Rom, ZSKA Moskau und dem FC Villarreal auch Manchester City um den 20-Jährigen Innenverteidiger. Der OSC Lille soll sogar neun Millionen Euro geboten haben. Zenit St. Petersburg legt nun nochmal eine deutliche Schippe drauf.

Laut der türkischen Tageszeitung ist der russische Erstligist mit einer Offerte in Höhe von 15 Millionen Euro beim Bundesligisten vorstellig geworden und will den zweifachen türkischen Nationalspieler noch im Februar unter Vertrag nehmen. Bis Mitte des Monats haben die russischen Premier Liga-Klubs Zeit, neue Spieler unter Vertrag zu nehmen.

Söyüncü wechselte erst im vergangenen Sommer vom türkischen Zweitligisten Altinordu aus Izmir nach Süddeutschland. Im Gegenzug flossen 2,5 Millionen Euro in den Touristenort. Vom Start weg war der Youngster unter Christian Streich gesetzt und kam bislang auf 16 Pflichtspieleinsätze. Ein Verkauf ist daher nicht geplant.

FT-Meinung: Sollte St. Petersburg tatsächlich ein solches Angebot in Freiburg einreichen, wird der Bundesligist wohl zumindest darüber nachdenken. Eigentlich kann Streich auf den Abwehrspieler nicht verzichten. Auf der anderen Seite hätten die Badener die sommerlichen Investitionen nach lediglich einem halben Jahr versechsfacht. Dennoch ist mit einem Last-Minute-Abschied des bis 2021 gebundenen Abwehrspielers nicht zu rechnen.