Bei Schalke 04 blickt man am heutigen Donnerstag gebannt nach Nyon, wo die Auslosung für die Champions League-Saison stattfindet. Gleichzeitig wird Manager Horst Heldt mit einem Auge nach St. Petersburg schielen. Nachdem der russische Klub zuletzt rund 20 Millionen Euro für Kyriakos Papadopoulos geboten hat, will Zenit-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer das Gebot noch einmal erhöhen.

Große Sorgen um den Abgang des Griechen muss sich Heldt kurz vor Ablauf der Transferfrist aber wohl nicht mehr machen. Dem ‚kicker‘ zufolge hat sich Papadopoulos für den Verbleib auf Schalke entschieden und dem Werben aus Russland eine Absage erteilt.

Auch Teamkollege Klaas-Jan Huntelaar rät dem Innenverteidiger vom Wechsel in die Premier Liga ab. „Die Bundesliga ist besser als die russische Liga, daher sollte er bei uns bleiben. Es wäre kein gutes Signal an die Mannschaft, falls ‚Papa‘ weggehen würde“ so der Niederländer gegenüber ‚Der Westen‘.

Um ganz sicherzugehen, dass die ‚Knappen‘ den 20-jährigen Nationalspieler nicht doch noch abgeben müssen, soll Heldt die Vertragsverlängerung mit Papadopoulos planen. Den aktuell bis 2015 laufenden Kontrakt will der Manager zu erhöhten Bezügen bis 2017 ausdehnen. Spätestens dann kann man sich bei Schalke voll und ganz auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren – inklusive der Highlight-Spiele in der Königsklasse.