Während das Interesse des FC Schalke 04 an Jupp Heynckes für Uli Hoeneß eher „ein April-Scherz“ ist, verweigert der 67-Jährige selbst ein Dementi. Heynckes will im Sommer über seine Zukunft entscheiden.

Es ist vielleicht deshalb, weil meine Mannschaft mit meinem Trainerteam und mit mir wirklich sehr gute Arbeit leistet. Und dass eben solche Klubs unter Umständen solch ein Wunschdenken haben“, sagt Heynckes gegenüber der ‚Bild‘, betont aber: „ich werde frühestens am Ende der Saison, spätestens, wenn ich mich zurückgezogen habe, einiges zu meiner persönlichen Situation äußern.“

Der Trainer sieht den Wirbel um seine Person gelassen: „Ich bin alt genug, um das ganz relaxed entgegen zu nehmen. Ich kann es ja nicht verhindern, wenn in dem einen oder anderen Klub, wo es um die Trainerposition für die neue Saison geht, unter Umständen mein Name gehandelt wird.“ Schalke-Manager Horst Heldt versicherte zuletzt immer wieder, zumindest bis zum Saisonende am bislang glücklosen Jens Keller festzuhalten.

Für Franz Beckenbauer ist klar, dass Heynckes auch im fortgeschrittenen Alter noch als Trainer arbeiten kann. „Ich hoffe, dass er dem Fußball aktiv erhalten bleibt – in welcher Position auch immer. Ich traue ihm zu, auch weiter wie zum Beispiel auf Schalke erfolgreich zu arbeiten. Ob ich ihm dazu raten soll, weiß ich nicht“, sagt der ehemalige Bayern-Präsident.

Heynckes hat nie gesagt, dass seine Laufbahn mit der Trennung vom FC Bayern endet. Für Schalke wäre der Trainer-Routinier eine interessante Personalie. Ob sich die ‚Königsblauen‘ bis zum Sommer gedulden können, ist angesichts der anhaltenden Erfolglosigkeit von Keller jedoch fraglich.