Eine kurze ‚Twitter‘-Nachricht könnte die Transferplanungen des SV Werder Bremen vor Probleme stellen. Der AC Mailand erklärte in knappen Worten, dass Sokratis Papastathopoulos in der kommenden Saison zum FC Genua stoßen wird, von dem der 23-Jährige erst vor Jahresfrist zum italienischen Meister stieß.

Der Grieche war der Wunschkandidat von Klaus Allofs, um der personell arg gebeutelten Werder-Abwehr (kein gesunder Innenverteidiger steht derzeit im Kader) zu mehr Breite und auch einem Zuwachs an Qualität zu verhelfen. Die Hanseaten wollten den Nationalspieler leihen.

Dies sei noch immer möglich, betont Berater Nikos Klitsidis in der ‚Bild‘: „Die Rechtesituation ist geklärt. Der FC Genua ist der Ansprechpartner. Wir sind für Angebote offen, Genua auch.“ Die Entscheidung solle in den nächsten drei Wochen fallen. Auch im Rennen sind Lazio Rom und Olympique Lyon. Entscheidet sich der Grieche gegen Werder, muss Allofs einen anderen Kandidaten finden, der ins Bremer Suchraster passt: Jung, günstig und entwicklungsfähig.

Einen solchen Mann glaubt der Werder-Boss in Gestalt von Lukas Schmitz für die linke Seite gefunden zu haben. Die Bremer sind sich mit dem Defensivspieler von Schalke 04 längst einig. Laut ‚Weser Kurier‘ werden die Klubs den Transfer in dieser Woche perfekt machen. Offenbar verhinderte die Urlaubsplanung der beiden Vereinsmanager bisher die Einigung über den Wechsel. „Die beiden müssen sich noch kurzschließen“, bestätigt Schmitz-Berater Tobias Sander und hofft: „Das dürfte relativ zeitnah erledigt sein.

- FT-Info: Papastathopoulos ein Thema bei Werder und HSV - 14.03.2011