Das Vertrauen des FC Bayern in die Fähigkeiten von Timo Werner ist offenbar nicht besonders groß. Für verhältnismäßig schlappe 25 Millionen Euro hätten die Münchner im Sommer zuschlagen können, berichtet der ‚kicker‘ in seiner Printausgabe vom heutigen Montag.

Statt Werner kam am Ende Philippe Coutinho. Der technisch äußerst beschlagene Brasilianer kostete zwar nur rund neun Millionen Euro Leihgebühr, kann dem Bayern-Spiel aber bislang nicht wie gewünscht den Stempel aufdrücken. Dass der deutsche Rekordmeister die auf 120 Millionen Euro festgesetzte Kaufoption im kommenden Sommer ziehen wird, ist nach aktuellem Stand äußerst fraglich.

Werner vom Markt

Zugriff auf Werner haben die Bayern vorerst nicht mehr – vor allem nicht zu oben genannten Konditionen. Dem Vernehmen nach beinhaltet das neue Arbeitspapier eine gestaffelte Ausstiegsklausel, die im kommenden Sommer bei 60 Millionen Euro startet und sich dann peu à peu reduziert.

An sage und schreibe 20 Treffern war Werner in den bisherigen 14 Ligaspielen direkt beteiligt. In solch einer überragenden Form wäre er sicher auch für den FC Bayern eine Verstärkung gewesen – allen Zweifeln an seiner spielerischen Klasse zum Trotz.