Auch am vergangenen Spieltag beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen demonstrierte die Abwehr von Borussia Dortmund eklatante Schwächen. Im Winter möchte der BVB deshalb in der Defensive nachlegen. Vor allem Manuel Akanji vom FC Basel soll es den Verantwortlichen angetan haben. Sportchef Michael Zorc beobachtete den 22-jährigen Innenverteidiger bereits persönlich.

In der Schweiz rechnet man damit, dass im Januar konkrete Angebote für Akanji eingehen werden. „Die werden kommen, da bin ich mir sicher. Ich sehe ja, was für Scouts bei unseren Champions-League-Spielen auf der Tribüne sitzen. Wenn ein konkretes Angebot kommt, dann müssen wir uns mit ihm und seinem Berater zusammensetzen und schauen, was für Manu das Beste ist“, so FCB-Sportdirektor Marco Streller gegenüber dem ‚Blick‘.

Die Chancen auf einen winterlichen Verkauf des vierfachen Nationalspielers der Eidgenossen stehen also nicht schlecht. Dennoch könnte der BVB leer ausgehen. Laut der Schweizer Tageszeitung buhlt auch RB Leipzig um Akanji. Damit wird der Transferpoker um den Innenverteidiger für den BVB ungleich schwieriger. Akanji ist noch bis 2021 an die Basler gebunden. Eine Ablöse von rund zehn Millionen Euro steht im Raum.

Heißes ThemaFT-Meinung: Dass Akanji den FCB im Winter verlässt, scheint nach Strellers Aussagen alles andere als unwahrscheinlich. Der BVB hat aber derzeit größeren Bedarf in der Innenverteidigung als RB.