Mit Erling Haaland hat sich Borussia Dortmund nicht nur eines der begehrtesten Talente des Weltfußballs gesichert. Der 1,94 Meter große Norweger ist zudem genau der Stürmertyp, der dem BVB bislang gefehlt hat. Sollten sich weitere Gelegenheiten ergeben, würden die Schwarz-Gelben erneut zuschlagen.

Warum sollte ich jetzt sagen, dass wir nichts mehr machen, und auf einmal ergibt sich eine Gelegenheit. Manchmal geht es ja auch einfach um diese Gelegenheiten“, unterstreicht Manager Michael Zorc gegenüber der ‚dpa‘. An akuten Transfers arbeitet der BVB derzeit aber nicht: „Es ist nicht so, dass wir drei, vier Sachen auf dem Tisch haben, über die wir entscheiden müssten. Aber es kann sein, dass es noch die ein oder andere Veränderung gibt. Wir limitieren uns nicht.

Kein Angebot für Alcácer

Eine dieser Veränderungen könnte Paco Alcácer sein, der den Ruhrpott am liebsten noch im Winter verlassen möchte. Atlético Madrid und der FC Sevilla sollen Interesse bekunden, die Dortmunder fordern dem Vernehmen nach jedoch 40 Millionen Euro Ablöse. Konkrete Offerten liegen laut Zorc nicht vor: „Fakt ist: Uns liegt kein Angebot vor, über das wir diskutieren könnten.

Ganz und gar ausgeschlossen ist ein Wintertransfer von Mario Götze. Und auch ein Sommerabschied ist anders als bis dato von diversen Medien berichtet noch nicht in Stein gemeißelt: „Das ist überhaupt noch nicht final entschieden. Auch bei ihm ist es natürlich so, dass er gerne mehr Einsatzminuten hätte. Wir sind mit Mario im Gespräch. Ich habe mit seinem Vater vor Weihnachten gesprochen. Ich habe mit ihm selbst in Marbella nochmal gesprochen. Wir werden uns sicher im Frühjahr zusammensetzen und dann auch eine finale Entscheidung treffen.

Ins gleiche Horn stößt Hans-Joachim Watzke, der gegenüber der ‚Welt‘ den Stellenwert des Eigengewächses unterstreicht: „Es gibt gar keinen neuen Stand. Egal, was sich daraus am Ende entwickeln wird: Mario ist ein Spieler, der aus unserer Jugend hervorgegangen ist und der hier eine sehr hohe sportliche und persönliche Wertschätzung genießt.

Götze-Zukunft auf der Acht?

Und vielleicht könnte Götze in neuer Rolle noch einmal beim BVB aufblühen. Im Trainingslager in Marbella testete Lucien Favre den 27-Jährigen erneut auf der Acht. Zorc gefällt die generelle neugewonnene Flexibiltät des Trainers: „Taktisch hat er etwas umgestellt. Vorher hatten wir immer mit einer Viererkette gespielt, das ist nun anders. Ich finde es gut, dass wir jetzt mehr Möglichkeiten haben. Das gibt der Kader auch her.“