Nach sieben Spieltagen steht der 1. FC Köln auf einem starken siebten Tabellenrang. Zu verdanken haben die Domstädter dies vor allem den Toren von Neuzugang Anthony Modeste. Vom Mittelfeld ist man hingegen etwas enttäuscht. Kapitän Matthias Lehmann läuft seiner Topform hinterher. Der Neu-Kölner Milos Jojic ist noch nicht richtig angekommen. Talent Yannick Gerhardt zeigt nicht konstant, was er kann. Einzig Kevin Vogt weiß zu überzeugen. Die Sportliche Leitung um Jörg Schmadtke schaut sich deshalb nach Verstärkungen um.

Wie der ‚Express‘ berichtet, schaut der ‚Effzeh‘ nach Dänemark. Objekt der Begierde ist demnach Daniel Amartey vom FC Kopenhagen. Der ghanaische Nationalspieler ist ein körperlich robuster Sechser, der auch in der Innenverteidigung spielen kann. Neben seiner Defensivstärke verfügt er über eine gute Schusstechnik.

Der 20-Jährige war 2014 für 1,8 Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF zum FC Kopenhagen gewechselt. In der laufenden Saison kommt Amartey bisher auf zehn Pflichtspieleinsätze, in denen er ein Tor vorbereitete. Insgesamt stand er 53 Mal für die Hauptstädter auf dem Platz und traf sechsmal.

Hector-Ersatz ebenfalls aus Kopenhagen?

Neben einem defensiven Mittelfeldspieler sind die Kölner außerdem auf der Suche nach einem Linksverteidiger. Nationalspieler Jonas Hector ist gesetzt, doch falls der 25-Jährige einmal ausfallen sollte, kämen die ‚Geißböcke‘ in Personalnot. Ein Kandidat für die vakante Kaderstelle wäre Amarteys Teamkollege Ludwig Augustinsson. Der 21-Jährige ist in Kopenhagen gesetzt und konnte mit seinem Offensivdrang bereits zwei Tore auflegen und eins selbst erzielen. Im Sommer hatte der FC Liverpool Interesse gezeigt.

Doch nicht nur gegen die ‚Reds‘ müssten sich die Kölner durchsetzen. Auch der VfB Stuttgart ist am schwedischen Nationalspieler interessiert. Ob Augustinsson zum jetzigen Zeitpunkt einen Wechsel zu einem der Bundesligisten anstrebt, muss jedoch angezweifelt werden. Denn wo ihm in Köln Hector den Weg in die erste Elf versperrt, wäre es beim VfB Emiliano Insúa. Dass der Schwede sich mit 21 Jahren freiwillig auf die Bank setzt, ist unwahrscheinlich.