Mittelstürmer Ahmed Kutucu feiert am 1. März seinen 19. Geburtstag. Ein vorläufiges Geburtstagsgeschenk hat der aktuelle türkische U19-Nationalspieler bereits vor gut zwei Wochen erhalten. Der FC Schalke 04 stattete ihn mit einem neuen Vertrag bis 2022 aus.

Zeichen an die Konkurrenz

Manager Christian Heidel ist es gelungen, die Nachwuchshoffnung aus der Knappenschmiede langfristig an den Verein zu binden. Neben Torwart Ralf Fährmann ist Kutucu der einzige, den mit dem Vizemeister nicht nur ein Arbeitsvertrag verbindet. Von den beiden sorgt aber derzeit nur der 18-Jährige für Furore.

In den vergangenen Partien vertraute Trainer Domenico Tedsco komplett auf die Dienste des Eigengewächses. Seit nunmehr siebeneinhalb Jahren, als Elfjähriger von Rot-Weiss Essen gekommen, steht Kutucu bei Königsblau unter Vertrag.

Hoch gelobt – tief gefallen

Kutucu soll jedoch nicht selbiges Schicksal wie Donis Avdijaj ereilen. Dieser debütierte mit 20 Jahren in der Bundesligasaison 2016/17. In der Folge konnte sich der mittlerweile 22-Jährige jedoch unter den Trainern Markus Weinzierl und Tedesco nicht durchsetzen. Der Druck auf den Kosovaren, dessen damaliger Vertrag eine Ausstiegsklausel knapp unter 50 Millionen Euro beinhaltete, wurde schlichtweg zu groß.

Ähnlich wie Avdijaj schoss Kutucu in der U17- sowie U19-Mannschaft Tore wie am Fließband. In der Zwischenzeit steht Avdijaj bei Willem II Tilburg unter Vertrag – die Frage ist wie lange noch. Der Problemkicker soll sich aufgrund weiterer Disziplinlosigkeiten einen neuen Verein suchen. Der FC Luzern gilt derzeit als heißester Anwärter.

Abfuhr an die Bayern – vorest

Nicht nur die jüngsten Darbietungen haben Kutucu auf den Einkaufszettel des FC Bayern gebracht. Hermann Gerland, seines Zeichens Leiter der Nachwuchsabteilung, beobachtete ihn im vergangenen November während der U19-Bundesligapartie zwischen Schalke und dem VfL Bochum (4:2). Dabei gelangen dem Torjäger zwei Treffer.

FT erfuhr, dass die Münchner Kutucu schon länger im Auge behalten. Seine Durchschlagskraft in der Offensive und seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor haben Eindruck gemacht.

Weit vor dem Bayern-Interesse wollte die AS Monaco den damals 17-jährigen Kutucu als Nachfolger von Kylian Mbappé präsentieren. Dabei hätte der Türke perfekt zur Transferpolitik der Monegassen gepasst: Jung, wild und erfolgshungrig. Alles Attribute, die der Mittelstürmer mitbringt.