Hans-Joachim Watzke blickt nach dem furiosen 3:2-Sieg gegen Bayern München völlig enstpannt der Zukunft von Borussia Dortmund entgegen. Ein wichtiger Grund: Ausstiegsklauseln sucht man in den Verträgen der BVB-Spieler vergeblich. „Die Jungs haben langfristige Verträge und keine Ausstiegsklauseln“, so der Geschäftsführer bei ‚Sky‘. Damit ziehen die Dortmunder ihre Devise durch, bei jedem Spieler das letzte Wort haben zu wollen.

Bei den meisten Profis ist es im Moment ohnehin kaum vorstellbar, dass jenes letzte Wort von den BVB-Bossen ausgesprochen werden muss. „Den Jungs macht es riesen Spaß“, nennt Watzke einen bedeutenden Faktor jenseits aller Vertragsinhalte. Ob das beispielsweise auch für Julian Weigl oder Christian Pulisic gilt, sei einmal dahingestellt.