Dieter Hecking ist der Ansicht, dass der Platzverweis für Naby Keïta absolut berechtigt war. „Ja, es ist für mich Rot, aber ich bin keiner, der rote Karten fordert. Auch wenn ich Keïta da überhaupt keine Absicht unterstelle. Ich hab so eine ähnliche Szene mal bei Julian Draxler gehabt, als er in Wolfsburg gespielt hat, wo man dem Spieler überhaupt keine Absicht unterstellen kann. Aber es ist dann gefährliches Spiel. Der Fuß ist im Gesicht und dann ist die Regel, denke ich, auch Rot“, kommentiert der Coach von Borussia Mönchengladbach nach dem 2:2-Unentschieden in Leipzig.

Der Spielmacher der Sachsen war überhart gegen Weltmeister Christoph Kramer eingestiegen, traf ihn mit dem Stollen im Gesicht. Kramer blutete. Folgerichtig, wie Hecking befindet, flog der Nationalspieler aus Guinea in der 84. Minute vom Platz.