Das erneute Chaos beim Hamburger SV könnte Bernd Hoffmann zurück auf den Chefsessel befördern. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, könnte der langjährige Vorstandsvorsitzende (2003 bis 2011) in Kürze sein Comeback bei den Rothosen feiern. Demnach scheint der amtierende HSV-Präsident Jens Meier den Machtkampf gegen Investor Klaus-Michale Kühne und den Aufsichtsrat zu verlieren. Mitte Februar soll das Präsidium des Stammvereins neu gewählt werden und Hoffmann plant, gegen den Hamburger Geschäftsmann, der auch Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburger Hafens ist, anzutreten.

Fraglich ist, welche Auswirkungen die Machtkämpfe auf die Personalplanungen der Bundesligamannschaft hat. Die eigentlich bereits fixe Vertragsverlängerung von Nicolai Müller wurde gestoppt und der derzeit verletzte Offensivspieler könnte im Sommer ablösefrei gehen. Kronjuwel Jann-Fiete Arp, dessen Vertrag 2019 ausläuft und den Manager Jens Todt mit allen Mitteln halten will, könnten die Norddeutschen im Sommer ebenfalls verlieren. „Alles, was drum herum passiert, beeinflusst mich in der täglichen Arbeit nicht. Wir sind voll handlungsfähig“, beteuert der Kaderplaner.