Davie Selke dachte nach seinem Lungenriss im Juli nie daran, seine Schuhe an den Nagel zu hängen. „Nein. Da müsste schon mehr kommen, dass ich anfange, an meiner Rückkehr zu zweifeln. Aber es war schon krass, als ich morgens beim Training war und abends dann auf der Intensivstation lag“, erzählt der Hertha-Stürmer im ‚kicker‘.

Als ich nach der Operation den Schlauch in der Lunge hatte“, sei für Selke der schlimmste Moment gewesen, „dieses Gefühl wünsche ich keinem.“ Derzeit arbeitet der 23-jährige Stürmer an seinem Comeback. Die Kraft reicht laut Selke „noch nicht für 90 Minuten. Aber ich mache jede Woche einen Schritt nach vorn.“