Ewald Lienen verschwendet keinen Gedanken daran, wie viel Zeit ihm beim krisengebeutelten FC St. Pauli noch bleibt. „Keine Ahnung“, antwortet der Trainer des Zweitliga-Schlusslichts laut ‚Bild‘ auf die entsprechende Frage „es geht jetzt nur darum, wie viel Zeit die Mannschaft hat, diese Situation zu korrigieren.“ Nach 14 Spieltagen stehen die Kiezkicker mit dem Rücken zur Wand: Sechs Punkte beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer.

Die Schuld sehen offenbar weder Lienen noch die Klubverantwortlichen allein im Trainer begründet. „Kämen alle zu der Ansicht, dass es am Trainer liegt, dann reagiert man. Wir versuchen, eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Das haben wir noch nicht hinbekommen. Aber daran arbeiten wir“, erläutert der 63-Jährige, der auch seine Mannschaft in die Pflicht nimmt: „Die Spieler sind in großer Verantwortung, auch ihre Verhaltensweisen zu hinterfragen und zu ändern.