Arsène Wenger könnte dem FC Arsenal trotz der Implementierung eines Sportdirektors die Treue halten. Wie der britische ‚Telegraph‘ berichtet, freundet sich der 67-Jährige mehr und mehr mit dem Gedanken an, einen weiteren starken Mann an seiner Seite zu akzeptieren – eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre wird somit wieder wahrscheinlicher. In jüngerer Vergangenheit äußerte sich der langjährige Gunners-Coach noch despektierlich über die Verpflichtung eines Sportdirektors: „Ich weiß gar nicht, was ein Sportdirektor sein soll. Ist das jemand, der in der Mitte der Straße steht und dirigiert, ob man rechts oder links gehen soll.“ Gerüchte wurden laut, dass BVB-Sportdirektor Michael Zorc und Alexander Rosen von der TSG Hoffenheim für den Posten gehandelt werden.

Dem Bericht zufolge soll die neu geschaffene Position aber nicht in direkte Spielerverpflichtungen eingreifen und auch nicht dazu beitragen, dass jemand aus Wengers Trainerteam gefeuert wird – dies sind Wengers Bedingungen. Demnach würde das Tätigkeitsfeld die Bereiche des Scoutings, der wissenschaftlichen Analysen und der Entwicklung der Nachwuchsmannschaften umfassen. Nach dem FA Cup-Finale möchte man sich bei den Gunners zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. Anschließend wird zeitnah mit einer endgültigen Entscheidung bezüglich Wengers Zukunft gerechnet.