Trotz acht Neuzugängen unterstreicht Michael Zorc, dass es der Weg von Borussia Dortmund bleiben wird, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. „Er war es immer und wird es auch bleiben. Zu diesem Weg gehören auch Jungs, die wir selber entwickeln wie Christian Pulisic, Felix Passlack und Dzenis Burnic. Gerade vor dem Hintergrund, dass eine Handvoll großer Klubs noch immer eine andere Umsatz- und damit auch Gehaltsgröße hat als wir, wird es immer ein wichtiges Thema bei Borussia Dortmund sein, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu fördern“, stellt der Manager im Interview mit den ‚Ruhr Nachrichten‘ klar, „wir wollen im Konzert der ganz Großen mitmischen. Wir wollen in der Champions League nicht nur dabei sein, sondern eine gute Figur abgeben. Deshalb kann es für uns nur diesen etwas anderen Weg geben. Und das haben wir in den vergangenen Jahren auch ganz gut hinbekommen.

Moritz Leitner wird den Weg des BVB derweil nicht mehr mitgehen. Der zentrale Mittelfeldspieler hat bereits das Training mit Lazio Rom aufgenommen. In trockenen Tüchern ist der Wechsel aber dennoch noch nicht. „Wir stehen in der Realisierungsphase. Es kann aber noch ein wenig dauern“, so Zorc. Generell sollen nicht zwingend noch weitere Spieler abgegeben werden: „Der Kader ist sicherlich nicht zu klein. Wir haben ihn bewusst etwas größer und die Leistungsdichte höher gehalten, weil die Rotation in der Champions League eine andere ist als in der Europa League. Wir wollen die Qualität sehr hoch halten und trotzdem die Belastung gut verteilen, ohne einen großen Qualitätseinbruch zu riskieren.