Der FC Arsenal peilt den ersten Meistertitel seit 2004 an. Dank eines guten Saisonstarts liegt die Truppe von Arsène Wenger in Schlagdistanz zum Tabellenführer FC Chelsea. Sollte der Abstand im Winter noch einholbar sein, steht zu erwarten, dass die ‚Gunners‘ auf dem Transfermarkt noch einmal kräftig zuschlagen.

Wenn Arsène das Geld während der Transferphase im Winter ausgeben will, dann kann er das tun“, räumte Präsident Peter Hill-Wood Trainer Wenger unlängst große Möglichkeiten ein, „wir vertrauen ihm, dass er die richtigen Leute auf dem Zettel hat. Es werden ihm finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.“ Englische Medien spekulieren über umgerechnet rund 40 Millionen Euro.

Die Summe soll in erster Linie in einen neuen Angreifer investiert werden. Namentlich handelt die ‚Daily Mail‘ Fernando Llorente von Athletic Bilbao und Adrián López von Atlético Madrid. Grund sei, dass Neuzugang Olivier Giroud die Erwartungen bislang nicht erfüllt. Zudem agiert Lukas Podolski in aller Regel über den linken Flügel.

Keine schlechten Chancen, den Zuschlag zu bekommen, hätte Arsenal wohl bei Llorente. Der Baske hatte schon im Sommer angekündigt, seinen 2013 auslaufenden Vertrag in Bilbao nicht zu verlängern. Insofern bietet sich für Josu Urrutia im Januar letztmalig die Chance, noch Ablöse für den abtrünnigen Stürmer zu kassieren. Möglich erscheint aber auch, dass der eigenwillige Präsident auf rund 30 Millionen Euro Ablöse verzichtet – ein halbes Jahr später müsste er Llorente dann ablösefrei ziehen lassen.