300 Millionen Euro hat Real Madrid in diesem Sommer in fünf Neuzugänge investiert. Doch der Transfermarkt der Superlative ist damit noch lange nicht abgeschlossen. Paul Pogba soll nach Möglichkeit noch von Manchester United kommen. Allerdings würde sich der französische Weltmeister automatisch zur teuersten Investition aufschwingen. 160 Millionen Euro Ablöse und ein Jahresgehalt von 20 Millionen netto wurden zuletzt als Hausnummer genannt.

Ein namentlich nicht genannter Vertreter der Königlichen schließt diese Summen nun gegenüber der ‚L’Équipe‘ kategorisch aus: „Wenn Neymar oder Mbappé kommen würden, könnten wir ihnen ohne Probleme 20 Millionen Euro netto pro Jahr bezahlen, denn sie sind große globale Stars. Aber ein Spieler wie Pogba, so gut er auch ist, kann nicht kommen und plötzlich der bestbezahlte Spieler hier sein. Er muss nachdenken und auch diejenigen zum Nachdenken bewegen, die ihn beraten.“

Klingt alles nach einer deutlichen Ansage in Richtung Pogba, die eigenen Forderungen herunterzuschrauben. Hinzu kommt die Haltung von United, das bislang keinerlei Anstalten macht, dem Mittelfeldspieler in diesem Sommer die Freigabe zu erteilen.

Japan-Messi im Anflug

Wesentlich weiter ist Real hingegen im Poker um den Japaner Takefusa Kubo vom FC Tokyo. Die ‚Marca‘ berichtet, dass sich der 18-jährige Dribbelkünstler, der in seiner Heimat bereits den Beinamen Japan-Messi trägt, im Santiago Bernabéu anheuern wird. Kostenpunkt: zwei Millionen Euro. Damit hätten die Königlichen im Übrigen den FC Barcelona ausgestochen, der sich ebenfalls große Hoffnungen auf den Zuschlag gemacht hatte.

Vier Treffer und vier Vorlagen gelangen Kubo in 13 J1 League-Spielen der laufenden Saison. Analog zu Lionel Messi agiert der wuselige Linksfuß mit Vorliebe auf dem rechten Flügel. Jüngst feierte er beim 2:0-Erfolg über El Salvador sein Debüt in der Nationalmannschaft. Ihm wird von Experten eine große internationale Karriere vorhergesagt. An Real Madrid bindet sich Kubo bis 2024.